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Neue Corona-Fälle im Kreis Cloppenburg Verwaltung kommt mit Abarbeitung nicht hinterher

Symbolbild:

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dpa

Kreis Cloppenburg - 177 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden hat die Cloppenburger Kreisverwaltung bis Donnerstag, 12 Uhr, gemeldet. Das sind weniger Fälle als in den vergangenen Tagen, doch der Eindruck täuscht. „Das Infektionsgeschehen hat sich im Vergleich zu den vorherigen Tagen nicht verändert. Aus technischen Gründen konnten jedoch nicht mehr Fälle als 177 gemeldet werden. Es gehen mehr Fälle ein, als bis zum Zeitpunkt der täglichen Meldung abgearbeitet werden können“, erklärte Kreissprecher Sascha Sebastian Rühl.

321 Genesungen

Den neuen Corona-Infektionen stehen 321 Genesungen gegenüber, so dass die Zahl der aktuellen Fälle auf 2804 gesunken ist. 13 (+5) Corona-Patienten werden im Krankenhaus behandelt, davon weiterhin eine Person auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 1109,9.

Neue Fälle aus sämtlichen Lebensbereichen werden gemeldet. Je größer eine Einrichtung, eine Familie oder ein Betrieb sei, desto größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass es dort aktuell zu Infektionen komme, heißt es aus dem Kreishaus. Es sollte daher dringend auf die Hygieneempfehlungen geachtet werden.

Durch die seit dieser Woche geltende Testpflicht für Kinder ab drei Jahren in Kindertagesstätten würden sicherlich in den kommenden Tagen und Wochen noch weitere Fälle aufgedeckt, so Rühl. Es könne derzeit weiter zu Verzögerungen bei der Kontaktierung durch das Gesundheitsamt kommen, weswegen noch einmal darum gebeten wird, positive PCR-Ergebnisse zusammen mit den eigenen Daten und denen von engen Kontaktpersonen unter corona.lkclp.de zu melden.

Zweiter Booster

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt seit Donnerstag eine zweite Auffrischungsimpfung (Booster) für Menschen ab 70 Jahren, Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Patienten- und Bewohnerkontakt). Die zweite Auffrischimpfung soll bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die zweite Auffrischungsimpfung frühestens nach sechs Monaten erhalten. Die Impfstrategie des Landkreises wird daher überarbeitet. „Weitere Informationen dazu folgen, sobald Details aus dem Niedersächsischen Sozialministerium vorliegen“, so die Kreisverwaltung. Aktuell ist dazu auf www.impfung-clp.de noch keine Funktion verfügbar.

Carsten Mensing
Carsten Mensing Redaktion Münsterland
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