„Droht hier eine Rennstrecke?“, erschienen in der NWZ  am 25. Januar

Der Utender Damm ist als natürlich gewachsene Baumallee und als eine der schönsten Fuß- und Radwege in der Ortschaft Strücklingen uneingeschränkt und kompromisslos zu schützen und zu erhalten. Diese Aussage könnte in der aktuell geführten Diskussion um den Ausbau der Straße ein gemeinsamer Nenner der planenden Gemeinde Saterland, der Anwohner und aller Strücklinger (...) Bürger sein. Als Anwohner einer angrenzenden Siedlung freue ich mich über die ständig wachsende Zahl von Radwanderern (...).

Die Sanierung der Straße scheint angesichts des maroden Zustands wichtig (...). Den Rasern muss aber Einhalt geboten werden. (...)

Wenn der idyllische Charakter des Utender Damms (...) erhalten bleiben und (...) folgenschwere Unfälle vermieden werden sollen, muss die Verkehrsberuhigung auf der gesamten Strecke wirksam abgesichert werden (...). Im Zusammenwirken mit der Nachbargemeinde Ostrhauderfehn sollte versucht werden, auf der gesamten Strecke (...) natürliche, landschaftsverträgliche Hindernisse einzubauen, um den Verkehr für die Durchfahrt unattraktiver zu machen. Schließlich bietet sich für die Pendler zwischen Ostfriesland und dem Ammerland ja die eigens dafür gebaute Nordumgehung an. Denkbar wäre m. E. auch eine deutliche Verengung der Fahrspuren an drei Stellen: An der Brückenunterführung der B72, in Höhe der Einfahrt „Luuks Thun“ und an der Einmündung „Vorm Moor“. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der gesamten Strecke wäre eine weitere Option.

Bei allen Lösungen sollte unbedingt auch berücksichtigt werden, dass der (...) schützenswerte Baumbestand nicht durch die Baumaßnahmen beschädigt wird.

Heinz Schröer Strücklingen