Elisabethfehn - Vor 15 Jahren kam man beim Vorstand des Vereins „Dorfgemeinschaft Elisabethfehn“ auf den Gedanken, einen Brauchtums- und Handwerkermarkt zu organisieren. Gesagt, getan. Es begann eher klein, überwiegend innerhalb der Dorfgemeinschaft und mit wenigen Ständen auf dem Außengelände. Mittlerweile ist die Veranstaltung zu einem Zuschauermagnet geworden. Die Neuauflage gibt es nun am Sonntag, 10. September.
Der Markt, direkt am Elisabethfehnkanal gelegen, findet immer am zweiten Sonntag im September statt und öffnet um 10 Uhr. Gegen 18 Uhr werden die Türen dann geschlossen. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Angefangen von der Verteilung der Plakate bis zum Aufstellen der großen Werbebanner“, sagt der Vorsitzende Günter Ludmann. „Über 50 Aussteller haben bereits zugesagt. Die werden wieder das alte Handwerk auf dem Freigelände beim Dorfgemeinschaftshaus und auch im Inneren des Gebäudes an der Oldenburger Straße aufleben lassen“, sagt Organisator Herbert Schliep.
Wieder in Eigenregie
Durchgeführt wird der Markt erneut in Eigenregie. Rund 40 Helfer der Dorfgemeinschaft sind dabei im Einsatz. „Die werden auch benötigt. Wir arbeiten in zwei Schichten. Die Besucher sollen sich bei uns wohlfühlen“, sagt der Vorsitzende. Dabei ist wieder eine ganz bunte Mischung aus neuem und traditionellem Handwerk. Federführende Organisatoren sind einmal mehr Schliep und Helga Pieper in Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Schon vor Wochen und Monaten haben die beiden die Märkte in der Umgebung abgeklappert und bei den Ausstellern für den Brauchtums- und Handwerkermarkt am Elisabethfehn geworben. „Die beiden sind dabei sehr akribisch und achten, welcher Aussteller zu unserer Veranstaltung auch passt“, sagt Ludmann.
So werden wieder Aussteller aus dem ganzen nordwestdeutschen Raum vertreten sein. Der Eintritt ist frei. Angeboten werden unter anderem Holzarbeiten, Sägekettenkunst, Aquarellmalerei, Drechsler, Schmiedekunst und Korbflechten. Zum Sehen und zum Staunen lädt die Ausstellung einer ansehnlichen Sammlung von Traktoren und Arbeitsgeräten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der „Schlepperfreunde Flachsmeer “ ein. In diesem Jahr wieder mit dabei ist eine Abordnung der historischen Feuerwehr Flachsmeer, die ihre historische Handdruckspritze vorführt. auch Ehemalige Fahrzeuge aus der DDR werden ausgestellt. Der Förderverein des Kindergartens „Die Arche“ und der Grundschule „Sonnentau“ kümmert sich um die Kinder. Wert legen Ludmann und Schliep darauf, dass der Brauchtums- und Handwerkermarkt keine Messe ist und auch keine Flohmarktware angeboten wird.
Anmeldungen möglich
Nicht nur mit Kaffee und Kuchen kann sich der Besucher stärken, ihm stehen auch Matjes mit Bratkartoffeln, Pommes und Bratwurst zur Verfügung. Geräucherte Fische gibt es bei den Petrijüngern des Fischereivereins Barßel. Anmeldungen sind noch bei Schliep unter Tel. 04499/936306 möglich.
