Cloppenburg/Bad Laer - Cloppenburgerinnen können sich in Kurort nicht mehr von Verlust des dritten Satzes erholen: Die Drittliga-Volleyballerinnen des TVC haben am Samstagabend in 1:3-Sätzen (23:25, 25:21, 17:25, 16:25) beim SV Bad Laer verloren. „Wir haben richtig gut gespielt und auch Lob vom gegnerischen Trainer bekommen“, sagte Fabio Bartolone, Coach des TV Cloppenburg. „Aber Bad Laer war im Mittelblock nicht zu überwinden, und nach dem verlorenen dritten Satz war bei uns die Luft raus.“
Fehlende Alternativen
Laura Seete hatte aufseiten des Gastgebers in der Mitte überragend gespielt. Aber der TVC hatte im vorletzten Spiel des Jahres gut dagegengehalten und besonders im Block und in der Feldabwehr überzeugt. „Allerdings sind uns in wichtigen Momenten Aufschlagfehler unterlaufen“, sagte der TVC-Trainer. Die toll kämpfenden Gäste litten am Ende zudem nicht nur unter dem Verlust des wichtigen dritten Durchgangs, sondern auch unter fehlenden Alternativen. „Wir hatten mit der jungen Mariia Petrenko ja nur eine Zuspielerin dabei. Die hat ihre Sache wieder sehr gut gemacht, hätte aber zwischendurch eine Pause gebraucht. Im vierten Satz hatte sie dann nicht mehr genug Kraft, aber sie musste ja durchspielen. Das war für sie am Ende zu viel“, sagte Bartolone.
Bizhko trumpft auf
Auch TVC-Diagonal-Spielerin Polina Bizhko konnte einmal mehr auftrumpfen und wurde folglich neben Laura Seete zur wichtigsten Spielerin gewählt. „Polina hat ein starkes Spiel gemacht, aber sie kann es noch besser. Gegen Hildesheim muss sie noch stärker spielen“, blickt Bartolone schon auf die letzte Partie des Jahres, das Heimspiel am kommenden Sonntag (16 Uhr) gegen den Tabellenzweiten. Der reist natürlich als Favorit an, musste aber am Samstag selbst eine Niederlage hinnehmen. Er unterlag Bayer Leverkusen II auswärts mit 2:3. Vielleicht gibt es gegen die Hildesheimerinnen ja auch für den TVC was zu holen – am besten mehr als Komplimente...
TVC: Janna Eilers, Marita Lüske, Lisa Walden, Ilona Dacevic, Oleksandra Illushko, Christine Tabeling, Mariia Petrenko, Polina Bizhko, Maris Brock.
