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NWZonline.de Region Cloppenburg

Drohne getestet

29.09.2015

Die Drohnengruppe des Landkreises Cloppenburg hat am Sonnabend an einer Großübung in Lingen teilgenommen. Circa 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und anderen Rettungsdiensten waren dabei – darunter Rudi Czech, Bernd Fangmann, Manuel Klammt (alle THW Cloppenburg), Sebastian Müller (zuständig für den Katastrophenschutz im Kreis Cloppenburg), Markus Hedemann (Feuerwehr) und Arno Rauer (stellvertretender Kreisbrandmeister).

In einem Waldgebiet wurde die Lage eines Gebäudebrandes angenommen. Mit der Anfang 2015 vom Landkreis Cloppenburg angeschafften Drohne wurden das Gelände, das brennende Gebäude und die Einsatzlage erkundet. Zudem besitzt die Drohne eine Wärmebildkamera, um Glutnester oder Personen von der Luft aus aufzufinden. Die Drohne sendet per GPS Fotos und Filmaufnahmen zum Empfänger im Begleitfahrzeug.

Die Daten werden separat auf einen Datenträger gespeichert und können auf einen Computer übertragen werden. Die Drohe wird bei Einsätzen im Landkreis Cloppenburg über die Großleitstelle Oldenburg angefordert. Das Ziel ist, dass bis Mitte des Jahres 2016 in jeder Feuerwehr des Landkreises Cloppenburg ein oder zwei Personen mit dem Umgang mit der Drohne vertraut gemacht werden.

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Raumskulpturen von Matthias Dämpfle (Freiburg) und Malereien von Friedhelm Falke (Köln) werden seit Sonntag in der Kunsthalle Cloppenburg im Kulturbahnhof ausgestellt. Zu sehen sind die Arbeiten bis zum 31. Oktober jeweils mittwochs von 15 bis 18 Uhr, donnerstags von 18 bis 20 Uhr, sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung (Telefon 0 44 71/ 188-11 13). Der Eintritt ist frei.

Beide Künstler zeigten sich im Gespräch beeindruckt von den neuen Räumlichkeiten im Kulturbahnhof. „So eine Ausstellungshalle bietet hervorragende Möglichkeiten für die Präsentation von Kunst“, betonte Dämpfle. In dem Künstlergespräch, das von dem Kunstkreisvorsitzenden Dr. Martin Feltes moderiert wurde, erläuterte der Bildhauer seinen künstlerischen Ansatz. „Ich arbeite in Beton, ein Material, das mich schon seit meinem Studium an der Kunsthochschule in Karlsruhe fasziniert. Beton eröffnet so viele Möglichkeiten.“ Geschaffen werden Arbeiten, die illusionistisch das Porträt eines Menschen, Treppenstufen, Tische und vor allem Stühle entstehen lassen. „Für mich ist der Stuhl Bedeutungsträger“, erklärt der Künstler. „Er steht für die Abwesenheit des Menschen.“

Menschenleer sind auch die Gemälde von Falke. Wie bei dem Bildhauer Dämpfle geht es auch bei diesem Maler um den Raum, weshalb Gemälde und Skulpturen in einen spannungsvollen Dialog treten. „Ausgangspunkt meiner Arbeiten ist immer ein gesehenes, oft banales Motiv, das jedoch eine interessante Lichtsituation aufweist. Und fast immer sind es Architekturen wie eine Tiefgarage oder ein Industriegelände.“ Friedhelm Falke speichert das Gesehene, um es dann durch Formen und Farben ins Bild zu setzen. Dabei findet durch das Durchscheinen des weißen Malgrunds eine Verdichtung auf das Licht statt. „Ich habe zuerst sehr konkret figürlich gearbeitet“, beschreibt der Künstler seine Entwicklung. „Aber durch die Auseinandersetzung mit dem Licht sind meine Arbeiten immer abstrakter geworden.“

Im neu eröffneten Café International Cloppenburg (CIC) ist es am Sonnabend hoch hergegangen. „Die sprachliche Verständigung war zwar etwas holprig, aber mit Händen und Füßen, sehr viel Freundlichkeit sowie einem Dolmetscher-Programm aus dem Internet klappte es recht gut“, erklärte die Vorsitzende des Hauses der Senioren, Elsbeth Südbeck.

Dort herrschte eine entspannte Atmosphäre bei Kaffee, Tee und Kuchen. Die anwesenden Flüchtlinge stammten im Wesentlichen aus Syrien, Albanien und dem Libanon. Sie interessierten sich besonders für die Möglichkeit, einem Sportverein beizutreten, privaten Sprachunterricht zu erhalten und arabisch sprechende Ärzte kennenzulernen.

Insgesamt waren die „Montagsfrauen“ und das Haus der Senioren als Veranstalter von der erfreulichen Resonanz auf die sehr kurzfristig erfolgte Einladung sehr angetan. Sie freuen sich auf den nächsten Termin des Internationalen Cafés Cloppenburg (CIC) am 17. Oktober, 10 bis 12 Uhr, und laden alle Interessierten herzlich ein. Auch Kinder sind sehr gerngesehen. Im November öffnet das Café wie geplant am ersten und dritten Sonnabend des Monats.

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