NWZonline.de Region Cloppenburg

Ehrung und Gemeinschaft

20.10.2017

Unter dem Motto „Vorsicht Kunst“ fanden in der Cloppenburger Kunsthalle in den Herbstferien zwei Workshops für Kinder von neun bis elf Jahren statt. Unter der Leitung von Stefanie Taubenheim trafen sich jeweils freitagnachmittags zehn bis zwölf Kinder.

Inspiriert durch die aktuelle Foto-Ausstellung von Tine Holterhoff konnten die Nachwuchskünstler im ersten Workshop auf Leinwänden Flächen entstehen lassen und so die Wirkung von Farben beobachten. Es sollten Spannungen in den Flächen hergestellt und mit Pinsel sowie Schwämmen und Farbrollern unterschiedliche Farben aufgetragen werden.

Im zweiten Workshop drehte sich alles um handwerkliche Fähigkeiten und das spiegelverkehrte Denken beim Linolschnitt. Die Kinder entwarfen eigene Skizzen und übertrugen diese auf die Druckunterlange. Das Schneiden der Motive erforderte viel Konzentration – für die Kinder sei dies jedoch kein Problem gewesen, so die Veranstalter.

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Taubenheim ist es wichtig, dass sich Kinder auch kreativ ausdrücken können. Dies stelle einen wichtigen Bestandteil der Persönlichkeit dar und trage wesentlich zur Entwicklung bei. Ohne ehrenamtliche Helfer, den Kunstkreis und das Kulturforum sei eine Umsetzung der Workshops nicht möglich gewesen.

Kürzlich ging das 200. Treffen des VHS-Kochclubs III in der Küche der Volkshochschule über die Bühne. Für die Anwesenden ein Grund, zu den Herbstrezepten ein Gläschen Sekt als Vorspeise zu nehmen. Seit mehr als 20 Jahren treffen sich die Frauen an jedem letzten Dienstag im Monat, um neue Rezepte auszuprobieren. Viele der Teilnehmerinnen haben vom Herbst 1995 bis Dezember 1996 in der VHS-Lehrgang „Ausbildung zur Hauswirtschafterin“ besucht. Um den Kontakt zu halten, entstand der Kochclub in der VHS. Manche gingen, Neue kamen, aber bei den aktuell 13 Teilnehmerinnen seien noch viele der ersten Stunde dabei, teilt der Kochclub mit.

Selbst in den Sommerferien finden Treffen statt – dann im privaten Rahmen. Auch hier würden fleißig Rezepte ausgetauscht. Die Aktivitäten gingen inzwischen übers Kochen und Essen hinaus, es fänden auch gemeinsame Ausflüge statt.

„Einladung zum Brunch“ hieß die erste gemeinsame Kochaktion im Januar 1997 – der Kreis schließt sich mit einem Brunch Ende Oktober. Dann werde nicht selbst gebacken, geschnippelt und gekocht, sondern mit den Ehemaligen genossen, was andere zubereitet haben.

Die Ermlandfamilie Deutschland und die ermländische Priesterbruderschaft St. Andreas hat Erich Behlau aus Emstekerfeld mit der Andreas-Medaille geehrt. Die Verleihung der höchsten Auszeichnung, die beide Organisationen gemeinsam vergeben, erfolgte während der Jahrestagung des Ermländischen Landvolks in Bad Sassendorf.

In einer Laudatio würdigte der Vorsitzende der Ermlandfamilie, Norbert Block, in einem Festakt, an dem auch Gäste aus der ehemals ostpreußischen Provinz teilnahmen, die vielfachen ehrenamtlichen Aktivitäten des Emstekerfelders. Behlau habe nach dessen Motto „Wir pflegen unsere Kultur, aber wir sind keine ewig Gestrigen, sondern blicken in die Zukunft“ mit ganzer Kraft die ermländische Kultur gelebt und geprägt. Der heute 86-Jährige habe vor 20 Jahren den Vorsitz des Ermländischen Landvolks übernommen. Er organisierte Wallfahrten nach Bethen und unterstützte die deutsche Minderheit im Ermland. Außerdem engagierte Behlau sich im Ermländerrat und in der Ermländervertretung, hieß es in der Laudatio.

Nach der Aussiedlung aus seiner Heimat, wo er im ehemaligen ostpreußischen Landkreis Allenstein einen landwirtschaftlichen 36-Hektar-Hof besessen hatte, kam Behlau über Massen, nahe der Kreisstadt Unna im Ruhrgebiet und Wuppertal nach Cloppenburg. Hier erwarb Behlau 1972 ein Haus in der Ermlandsiedlung und fand eine Anstellung bei einer Cloppenburger Bank. In den folgenden Jahren widmete sich der Wahl-Cloppenburger der Betreuung von Aussiedlern und war Leiter der Arbeitsgruppe „Flucht und Vertreibung“.

Während der Versammlung wurde darauf hingewiesen, dass zwangsverschleppte Deutsche ihre Ansprüche auf Zahlung von 2500 Euro noch bis zu diesem Jahresende geltend machen können. Im kommenden Jahr führt eine Studienfahrt des Ermländischen Landvolks von 22. bis 26. Juli nach Fulda und Kassel. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Erich Behlau unter der Telefonnummer Telefon   0 44 71/ 8 13 94 .

Unter dem Motto „Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.“ steht der lokale Pastoralplan der Wallfahrtsgemeinde Bethen. Mehr als drei Viertel aller Gemeinden im Oldenburger Land hätten inzwischen solche Pläne vorgelegt, teilte die Wallfahrtsgemeinde mit. Auf Basis einer Bestandsanalyse formuliert der Bether Plan konkrete Schwerpunkte und Vorhaben für die nächste Zeit. „Insbesondere freut uns der Mut, auch Schwächen in Ihrem Pastoralplan zu Wort zu bringen“, heißt es in der Rückmeldung aus dem Bischöflich Münsterschen Offizialat. Die Jugendgruppen müssten noch stärker in den Fokus rücken. Doch „die Mühe, die die Erstellung eines solchen Plans macht, nehmen wir sehr wahr. Wir schätzen überaus Ihr ehrenamtliches Engagement“, fasst Ursula Kropp von der Seelsorgeabteilung des Offizialats die Rückmeldungen an die Koordinierungsgruppe unter Leitung von Pfarrer Dr. Dirk Költgen zusammen. Rund 3000 Katholiken gehören zu Pfarrei St. Marien. Gottesdienste werden in Bethen, Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor und in Varrelbusch gefeiert. Jede Kirche verfügt über einen Kindergarten, ein Pfarrheim und einen kirchlichen Friedhof. 40 Vereine und Gruppen pflegen das Gemeinschaftsleben. Viele Wallfahrten richten sich an besondere Zielgruppen. So gibt es Wallfahrten der polnischen Mission und eine Wallfahrt für Großeltern und Enkelkinder. Zudem gibt es noch einen Wallfahrtstag der Philippinischen Gemeinde Norddeutschlands.

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