Vechta - Ganz im Zeichen der Olympischen Spiele stand die Sommerfreisprechung von 175 Lehrlingen der Kreishandwerkerschaft Vechta am Sonnabend, 11. August, im Festsaal „Waldhof“. Dazu passte, dass die Regie selbst eine das Olympische Feuer symbolisierende Fackel, neben dem Rednerpult platziert hatte.

Kraft seines Amtes als Kreishandwerksmeister erinnerte Ludger Wessel (Vechta) an die hinter der Freisprechung stehende Tradition, die die Tür zu einem neuen Abschnitt im Leben der Nachwuchskräfte öffne. Zudem verwies er auf die Bedeutung des Handwerks als gesellschaftliche Gruppe. Den „Ex-Azubis“, denen ihre Innungsobermeister die Gesellenbriefe aushändigten, wünschte Wessel: „Dass sie die Berufsschule und ihre Ausbildungsbetriebe mit Wissen, Können und einem gesunden Selbstvertrauen verlassen.“

Zu den weiteren Rednern gehörte auch Vechtas stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Christa Kiene-Schockemöhle (CDU). Sie ermunterte die Neu-Gesellen: „Von heute an entscheiden sie selbst über ihre Zukunft.“ Das bedeute ein hohes Maß an Verantwortung. Zudem verwies Kiene-Schockemöhle darauf, dass die jungen Frauen und Männer, die mit großer Erleichterung in einen neuen Abschnitt ihres Berufslebens starteten „lebenslanges Lernen als Pflicht“ ansehen sollten.

Wie bei Freisprechungen üblich, so galt den Diplomträgern ein Extralob. Olga Ratke (Bürokauffrau; Lehrbetrieb: Bäckerei Kreke, Neuenkirchen); Hendrik Drees (Fahrzeuglackierer; Lehrbetrieb: Eduard Bührmann, Vechta); Freerk Bethke (Feinwerkmechaniker, Lehrbetrieb: Heinrich Wolking Mühlenbau, Calveslage) sowie die Kraftfahrzeugmechatroniker Swenja Heuer ( Lehrbetrieb: to limit, Lohne) und Diana Hamelo (Lehrbetrieb: Josef Ellers, Vechta) schlossen in Theorie und Praxis mit „sehrt gut“ ab.