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NWZonline.de Region Cloppenburg

Ein Zeichen des Dankes

15.05.2019

Anlässlich des Tages der Pflege haben die Einrichtungen des Alten- und Pflegeheims St.-Pius-Stift ihre Praxisanleiter zu einem Frühstück eingeladen. „Wir setzen uns das ganze Jahr über für unsere Pflegekräfte ein, aber gelegentlich nutzen wir auch einen konkreten Anlass, um ‚Danke‘ zu sagen“, so Matthias Hermeling, Stiftungsvorstand. „Wir müssen uns als Caritas nicht verstecken, denn wir tun wirklich viel für gute Arbeitsbedingungen unserer Pflegekräfte.“ Hierzu zählt zum Beispiel eine tarifliche Bezahlung, die zu den höchsten in ganz Niedersachsen gehört. Wichtig seien zudem eine zusätzliche Absicherung im Alter, die Zahlung von Zuschüssen im Krankheitsfall, die Möglichkeiten von Fort- und Weiterbildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie das Betriebliche Gesundheitsmanagement.

„Teilweise hat die Caritas ein verstaubtes Image, aber in der Realität sind wir vorne mit dabei, was Innovationen angeht“, ergänzt Aloys Freese von der Pflegedienstleitung. „Wir haben auch eine ganz bunte Mischung von Kolleginnen und Kollegen, die sich in ihren Professionen und Kompetenzen, ja auch persönlichen Hintergründen wunderbar ergänzen.“ Ein wichtiger Faktor für zufriedene Mitarbeitende sei zudem Wertschätzung. „Jedem tut es gut, Anerkennung für seine Arbeit zu bekommen. Daher nutzen wir den diesjährigen Tag der Pflege gerne, um ein Zeichen des Dankes zu setzen“, so Hermeling.

DKMS-Typisierung

Auf Initiative der Schulleitung fand in den Berufsbildenden Schulen am Museumsdorf eine DKMS Registrierungsaktion statt. Durch eine Typisierung werden mit einem Abstrich von der Wangenschleimhaut die Gewebemerkmale von potenziellen Spendern bestimmt. Die dabei erfassten Daten werden in einer zentralen Stammzellenspenderdatei abgelegt und helfen, die Chancen bei Leukämie und anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen des blutbildenden Systems zu verbessern.

Wiebke Mesch und Miriam Schmitz, beide Sozialpädagoginnen an der BBS, waren für die Organisation zuständig und sind nach Ablauf der Typisierung sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es nahmen insgesamt 472 Schüler teil. Am Rande der Aktion fanden zur Unterstützung der Finanzierung außerdem verschiedene Spendenaktionen statt. Eine Klasse der Berufseinstiegsschule (BEW) spendete den Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Snacks. Schüler der Berufsfachschule Ergotherapie (BQEGT1-1) sorgten mit einer Verlosung für Spendeneinnahmen, und die Berufsfachschule Gastronomie verkaufte Smoothies. Dabei kam ein Gesamtbetrag von 850 Euro zusammen und wird an die DKMS gespendet.

18 Fachkräfte

Über die Dauer von mehr als einem Jahr haben 18 Frauen im Bildungswerk Cloppenburg die Ausbildung zur Fachkraft für frühkindliche Sprachbildung und Sprachförderung absolviert und jetzt mit Erfolg abgeschlossen. Mit diesem Zertifikat dürfen sie nun selbstständig Sprachbildung und Sprachförderung in Kindertagesstätten durchführen. Seminarinhalt waren die Vermittlung von Methoden sowie Schulung in Theorie und Praxis, damit die Teilnehmerinnen umgehend auf Sprachauffälligkeiten, Entwicklungsverzögerungen und Sprachstörungen reagieren können. Das nächste Seminar beginnt am 18. September. Anmeldung und Infos bei Christiane Johannes (Telefon 0 44 71/ 91 08 25) oder unter

Gespräch an Schule

Positiv sehen das CDU-Landtagsmitglied Christoph Eilers (Cappeln) sowie die Schulleiter der Berufsbildenden Schulen in Cloppenburg, Heinz Ameskamp (BBS Technik) und Günter Lübke (BBS am Museumsdorf), die Anstrengungen des Landkreises Cloppenburg als Schulträger der BBS. Begrüßt wurde in dem Gespräch auch die Entscheidung für den Neubau der BBS Technik in Cloppenburg. Nicht zufrieden, so der Tenor, könne man mit der Lehrer- und Unterrichtsversorgung sein. Es seien zu wenige Lehrer für die Berufsschulen ausgebildet worden, so Eilers. Die Unterrichtsversorgung an den BBS sei erheblich schlechter als an den allgemeinbildenden Schulen „und kann unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen nicht verbessert werden“.

„Wir sind uns einig“, so Eilers in seiner aktuellen Pressemitteilung, „dass Kulturminister Grant Hendrik Tonne (SPD) kurzfristig weitere Finanzmittel für die Bezahlung von befristet eingestellten Lehrkräften und Seiteneinsteigern bereitstellen muss, um eine Weiterbeschäftigung vom neuen Schuljahr im Sommer 2019 an sicherzustellen.“ Vom Haushaltsjahr 2020 an müssten diese Mittel längerfristig und für mehrere Jahre planbar für die BBS zur Verfügung gestellt werden, so alle Beteiligten.

Kitas und Kirche

Über den Zusammenhang zwischen Kirche und Kindertagesstätten sprachen nun etwa 80 Teilnehmer und Referenten aus ganz Deutschland bei der sechsten Tagung „Caritas und Pastoral“. Die Begrüßung in der Katholischen Akademie hielt Heidi Harstrick, Referentin für Kindertagesstätten (Kitas) beim Landes-Caritasverband (LCV) für das Land Oldenburg. Eingeladen hatten der LCV und das Bischöflich Münstersche Offizialat (BMO).

Die Dimension des Themas verdeutlichte Donatus Beisenkötter, Leiter der Abteilung Seelsorge im Generalvikariat Münster. 851 katholische Kitas (davon 115 im Oldenburger Land) gibt es im Bistum Münster. 60 304 Kinder (10 800) werden hier von 10 600 (2300) Mitarbeitern betreut. Mit ihrer flächenmäßigen Präsenz hätten die Kitas ein Alleinstellungsmerkmal in der Kirche, machte Beisenkötter klar. Mit Alina Brinkmann von der Universität Bochum stellte er das Projekt „Kita – Lebensort des Glaubens vor.“

Von positiven interreligiösen Erfahrungen berichtete Ulla Meirowski, Leiterin der Kita St. Andreas in Cloppenburg. Religion unterstütze die Hirnentwicklung, sagte sie. In ihrer Kita seien von 155 Kindern 40 Prozent katholisch und 19 Prozent evangelisch, die anderen jesidisch, muslimisch oder konfessionslos. „Eine religiös gemischte Zusammensetzung von Kindergruppen ermöglicht eine interreligiöse und interkulturelle Bildung in einer anderen Qualität und Intensität, als wenn die Kita nur von Kindern derselben Religionszugehörigkeit besucht würde“, fasste sie ihre Erkenntnisse zusammen. Hierfür seien Offenheit, gegenseitige Achtung, Wertschätzung und Toleranz nötig. Einrichtungen in katholischer Trägerschaft müssten vermitteln, dass andere Religionsgemeinschaften willkommen seien und die Kinder nicht von ihrem Glauben abgebracht werden sollten.

Einig war sie sich mit Michael Wagner-Erlekam, Referent für Kitas im pastoralen Raum im Bistum Mainz, in der Einschätzung, dass Kitas nicht den Auftrag haben sollten, neue Mitglieder für die Kirchengemeinde zu gewinnen. Vielmehr sei die Kita ein Ort, an dem Kinder und deren Eltern mit der Frohen Botschaft in Berührung kommen sollten. Kitas, so beschrieb es Wagner-Erlekam, sollten ein Knotenpunkt für das Netzwerk Kirche sein, die ganze Familie in den Blick nehmen und sie bei sozialen Kontakten und Selbstorganisation unterstützen. „Kitas sind viel mehr dran am System Familie als die Kirche“, räumte die Dammer Pastoralreferentin Nicole Reinke in der Schlussrunde ein. „Familienpastoral passiert in den Kitas.“

Challenge in Leeuwarden

Die beiden Niederländisch-Kurse der 11. und 12. Klasse am Beruflichen Gymnasium Technik der BBS Technik Cloppenburg nahmen jetzt an der Frysklab-Challenge in Leeuwarden teil. „Frysklab“ ist eine Bibliothek in einem Bus mit Rechnern und 3D-Druckern. Die Partnerschaft besteht schon seit einigen Jahren. Begleitet wurde diese Aktion von den Lehrkräften Birgit Benkens und Jurij Miller.

Thema dieser mehrstündigen Veranstaltung war die „Ideensammlung zur Gestaltung eines Meditationsraumes“ für eine Lehrerin der Schule ROC-Frieseport, die einen alten Bauernhof als Seminargebäude für Schüler umbauen will. Die Teilnehmer sollten Modelle dazu aus verschiedenen Materialien erstellen. Teilmodelle wurden z.B. mit einem 3D-Drucker gefertigt. Anschließend folgte die Präsentation der Ergebnisse. Mit dem Projekt sollte die interkulturelle Zusammenarbeit zwischen den deutschen und niederländischen Schülern gefördert werden. Die Ideen der Schüler werden in die weitere Planung miteinbezogen, was die Schüler zusätzlich motivierte. Nach erfolgreicher Zusammenarbeit während der Challenge freuen sich alle jetzt schon den Gegenbesuch am 16. September.

Happy Days bei Bruns

Ein Wochenende ganz im Zeichen von Camping und Caravaning lockte rund 2000 Besucher ins Cloppenburger Industriegebiet zu den „Wohnwagen Bruns’ Happy Days“. An zwei Tagen lud der Händler von Wohnwagen und Reisemobilen auf sein Gelände in Emstekerfeld. Das Team um Betriebsleiter Markus Rathe lieferte den Gästen ein reichhaltiges Programm. Schwerpunkt waren alle Themen rund um Camping und Caravaning. s Rathe sagte: „Klar, dass viele Stammkunden und erfahrene Camper den Weg zu uns gefunden haben. Wir stellen aber auch fest, dass sich auch viele Interessierte und Neu-Camper mit den Möglichkeiten des Campings auseinandersetzen.“ Tatsächlich sei die Anzahl der Camping-Enthusiasten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Gerade junge Familien hätten Urlaub mit dem Wohnwagen oder Reisemobil wieder für sich entdeckt.

Abschied und Neuanfang

Mit stehendem Applaus wurde Cloppenburgs kommender Erster Stadtrat Wigbert Grotjan in der jüngsten Sitzung des Rates der Samtgemeinde Moormerland verabschiedet. Nach mehr als 20 Jahren verlässt der Garreler Jurist und Verwaltungswirt die zwischen Leer und Emden gelegene Kommune. Zu seinem Nachfolger wurde Jörg Lorenz (47), der seit 2016 mit Bauamt der Stadt Jever Abteilungsleiter ist. Einst hatte er seine Ausbildung beim Landkreis Emsland begonnen.

Positive Bilanz

Der Präsident des Cloppenburger Carne­val-Vereins (CCV), Dirk Lanfermann, war auf der Generalversammlung seines Vereins guter Dinge. Er berichtete von vielen positiven Veranstaltungen wie dem „Gockelschießen“, bei dem Martina Klugmann die mitstreitenden Herren als neue Gockelkönigin überraschte, und Daniel Reher zum „Monarchen“ erwählte. Auch auf dem Cityfest war der Verein vertreten, denn alle Elferratsmitglieder sowie deren Angehörigen wurden gebraucht, um die Kasse des Vereins aufzufrischen. Der Präsident war zufrieden: „Der Aufwand hat sich gelohnt.“ Am 11.11. begann die neue Karnevalssession. Etwas enttäuscht waren die CCVer, dass kaum ein Ratsmitglied sich die Zeit nahm, den „Rathaussturm“ mitzuerleben.

Die Galasitzung Anfang März war wieder der Höhepunkt für die CCVer. Kassenwart Tom Green verkündete nicht ohne Stolz, dass es dem CCV im vergangenen Jahr gelungen sei, trotz hoher Ausgaben für Kostüme und den Veranstaltungssaal ein kleines Plus zu verzeichnen. Die Vorsitzende der TSG, Rita Green-Wienholt, gab noch bekannt, dass für alle Tanzgruppen ein vorläufiger Aufnahmestopp gilt, da alle Tanzgruppen voll besetzt sind.

Betriebsjubiläum

30 Jahre bei der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg konnte nun Heiner Göwert feiern. Nach seiner Ausbildung zum Bürokaufmann im Haus des Handwerks war Göwert viereinhalb Jahre außerhalb des Cloppenburger Handwerks tätig. Seit 1989 arbeitete er aber ununterbrochen in der Kreishandwerkerschaft. Ausbildungsthemen und die zunehmende Digitalisierung stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Zum Jubiläum gratulierten Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer und Personalleiter Dennis Makselon.


     www.bildungswerk-clp.de 

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