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NWZonline.de Region Cloppenburg

Einblicke in Berlin-Alltag

14.05.2018

Politik zum Anfassen: Zur Podiumsdiskussion über die Zukunft Europas hatten die Liebfrauenschule Cloppenburg, ihr Schulleiter Andreas Weber und Organisator Johannes Wessels die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU) eingeladen.

Der Jahrgang zehn hatte sich gut vorbereitet: Pointierte und rhetorisch gute Beiträge forderten die Bundestagsabgeordnete hinaus: Wie geht es nach dem Brexit weiter? Werden andere Länder folgen? Kommt endlich die Verteidigungsunion? Breher ließ ihre persönliche Meinung durchscheinen: Europa erlebe gerade bei jungen Menschen wieder einen Aufwärtstrend, werde als Chance wahrgenommen.

Abschließend wollten die Schüler wissen, wie es eigentlich so als Abgeordnete in Berlin sei. „Vor fünf Jahren habe ich noch gedacht: Was Franz-Josef Holzenkamp beruflich bewältigen muss, nein, das wäre mir zu viel. Ich arbeite manchmal bis zu 16 Stunden am Tag, aber es ist ein toller und herausfordernder Job!“

Die Wohngruppen des St. Vincenzhaus haben sich bereits zum dritten Mal am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung beteiligt. Es wurde ein Begegnungsfest organisiert, berichtet Rita Berndmeyer, Wohnheimleiterin des St. Vincenzhauses. Eingeladen waren Kinder aus den Kindergärten St. Josef, St. Marien Bethen, Schwedenheim und dem Kindergarten St. Andreas. Es wurden verschiedene Aktivitäten wie beispielsweise Kinderschminken, Bällebad, Stockbrotbacken und eine Schatzsuche angeboten.

Zusätzlich gab es ein Fußballturnier für Kinder bis zwölf Jahre mit anschließendem Grillen. Mit von der Partie waren die Mannschaften des SV Bethen, von Blau Weiß Galgenmoor, des BV Cloppenburg und die Fußballmannschaft des St. Vincenzhauses. Fotografin Vera Wirth hielt die Aktion fotografisch fest, um in einer späteren Ausstellung das Thema Inklusion wieder aufzugreifen.

Mit einem neuen Konzept der Weiterbildung haben sich jetzt 22 Pflegekräfte aus dem Nordwesten Niedersachsens und Nordrhein-Westfalen in 170 Unterrichtsstunden zur „Fachkraft in der Notfallpflege“ qualifiziert. Das Kurskonzept wurde vom Landes-Caritasverband unter der Leitung von Eva Ortmann-Welp (Vechta) und Hilde von Drehle (Cloppenburg) umgesetzt. Die bundesweit anerkannte Qualifikation erworben haben: Lena Lindenhain und Silvia Rosenboom (beide Aurich/Norden), Sabrina Ross und Gert Jansen (beide Cloppenburg), Claudia Buchwald-Plischke und Paul Zaleski (beide Diepholz/Bassum) Annette Elsen und Rita Timmermann (beide Friesoythe), Iris Holling, Beate Bertels, Nicole Lölver, Kerstin Weindinger, Thomas Krause und Jörg Buttler (alle Rheine), Katharina Raisin und Katharina Riebe (beide Varel), Kristina Blömer und Cordelia Thie (beide Vechta), Gertraud Loerts, Nadja Lorenz, Simona Pack und Angela Pleis (alle Westerstede).

Die nächsten freien Plätze für den 170-stündigen Kursus „Fachkraft für Notfallpflege“ gibt es im März 2019. Eine zweijährige Weiterbildung mit dem gleichen Ziel startet am 5. November. Weitere Infos gibt es beim Landes-Caritasverband bei Susanne Marquering,Telefon   04441/87070.

Die Stadt Cloppenburg hat nun ihre neue Informationsplattform für Senioren vorgestellt. Seit 2015 arbeitet ein Projektteam unter der Leitung von Holger Brökens (Niedersächsische Landgesellschaft, NLG), Prof. Dr. Uwe Fachinger (Uni Vechta) und Projektleiter Egon Meyer-Pölking (Stadt Cloppenburg) an der Umsetzung. Auf der neuen Informationsplattform, die über die Homepage der Stadt Cloppenburg erreichbar sein wird, werden alle Angebote für Senioren zentral verwaltet. Bei Fragen zur Seniorenarbeit und zu der neuen Informationsplattform hilft Theresia Ostrowski im Haus der Senioren gerne weiter. Am 22. Mai findet um 19 Uhr im Haus der Senioren zudem eine Schulung statt, Anmeldung unter Telefon  04471/ 980538 oder an tostrowski@bildungswerk-clp.de.

Um interkulturelle Kompetenzen zu fördern und Schüler fit für den europäischen Arbeitsmarkt zu machen, entsandte die BBS am Museumsdorf erstmals vier angehende Erzieherinnen nach Dänemark. Sieben Wochen arbeiteten Corinna Mildenberger, Michelle Rastedt, Anna-Lena Südbeck und Mara Többe in einem Kindergarten im süddänischen Sonderborg. Den vier Praktikantinnen fielen insbesondere die Unterschiede im Konzept der frühkindlichen Förderung auf. Auch die Gruppengröße hat die Schülerinnen in Erstaunen versetzt. Insgesamt beeindruckte die Praktikantinnen die Offenheit, mit der sie auch ihre eigenen Konzepte erproben konnten. Zukünftig sollen die Kooperationen mit Einrichtungen nicht-kaufmännischer Art ausgebaut werden.

Acht Jugendliche des St. Vincenzhauses begeben sich am 27. Mai auf eine 14-tägige Fahrradtour von Fehmarn zurück nach Cloppenburg. Dabei haben sie sieben Euro pro Tag und Teilnehmer für Essen, Trinken und eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung. Hilfe und Unterstützung erhalten die Jugendlichen nur im Notfall von den beiden Lehrkräften Maria Kollmer und Uwe Kösters. Diese Fahrt könne nur dank großzügiger Spenden der Bürgerstiftung Cloppenburg und der Derby Cycle Werke realisiert werden.

Vor 50 Jahren, im Mai 1968, hatten 31 Schülerinnen am Gymnasium Unserer Lieben Frau (ULF) in Cloppenburg ihr Abitur geschafft. Damals gab es in dem Jahrgang nur eine Klasse. Nun trafen sich 22 von ihnen wieder, um das Goldene Abitur zu feiern. „Ich glaube, so viele aus unserer Klasse sind Lehrerinnen geworden, weil wir damals alle bessere Lehrer werden wollte als die, die uns unterrichteten“, erzählt Margret Sieverding schmunzelnd. 22 der 31 Schülerinnen sind Lehrerinnen geworden. Bei ihrem Wiedersehen machten sie nach dem Kaffeetrinken erst einen Gang mit einer Stadtführerin durch Cloppenburg. „Unsere Mitschülerinnen, die lange nicht mehr in Cloppenburg waren, waren ziemlich erstaunt, was sich in den Jahren alles verändert hat“, so Monika Ostermann, Mitorganisatorin dieses Wiedersehens.

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