Hilkenbrook - Die katholische Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer Hilkenbrook hat ihre neue Freiluftkirche eingeweiht. Diese trägt nun den Namen Hainbuchenkirche. Namensgebend sind die Gewächse, die das Dach des neuen Glaubenshauses bilden. Die Idee für eine Freiluftkirche entstand aus der Not heraus: Im Juli 2017 wütete in der Region ein heftiges Unwetter. Starkregen und Sturmböen peitschten durch Hilkenbrook. Im Umfeld der St.-Johannes-der-Täufer-Kirche stürzten dadurch massive Bäume um – einige trafen das Kirchengebäude.
Während der Aufräumarbeiten sei dann die Idee für die Freiluftkirche entstanden, erinnert sich Helmut Blömer. Blömer ist Teil der „Mojemokers“, einer ehrenamtlichen Gruppe von zwölf Männern, die sich jeden Freitag trifft, um für Sauberkeit und Ordnung auf dem Kirchengelände zu sorgen. Außerdem sind sie für die Gartenarbeiten um die Kirche zuständig und stellen in der Weihnachtszeit die Tannenbäume und Krippe im Gotteshaus auf.
Einer der umgestürzten Bäume war ausschlaggebend für die Idee der Outdoor-Kirche: Aus dem Hauptstamm fertigten die Helfer die Sitzbänke und das Kreuz. Als Rankhilfen für die Hainbuchen wurden alte Trampolingestelle genutzt, die zu Bögen gebogen wurden. Diese hat das Gewächs nun komplett bewachsen.
Die Einweihung nahm Pastor Michael Schiller vor. Mit dabei waren die Mojemokers, der Kinderliturgiekreis, Kommunionhelfer, Lektoren und die Gruppe „Achter de Karke“.
