Elisabethfehn - In der Gemeinde Barßel sind in Parks- und Grünanlagen derzeit vermehr Raupen des Eichenprozessionsspinner zu sehen. Wie der Erste Gemeinderat der Kommune Michael Sope mitteilt, sind bereits mehrere Anrufe bei der Gemeinde Barßel eingegangen. So liegt der Verwaltung auch ein Hinweis von Elisabeth Abeln von der CDU-Fraktion Barßel vor, die am Eichenbaum vor einem Haus an der Oldenburger Straße den Befall des Raupentieres festgestellt hat.

„Dieser Eichenbaum steht direkt am Fahrradweg an der Kreisstraße und er wird stark von den Kindern auf dem Weg zur Grundschule Sonnentau und zum Kindergarten Die Arche genutzt“, ist Abeln besorgt. Der Kontakt mit den Brennhaaren der Raupe des Eichenspinners kann allergische Reaktionen in Gang setzen. Eine Folge können starker Juckreiz, Rötungen und Knötchenbildung sein. Weithin kann es zur Bindehautentzündung, Hornhautentzündung, Rachenentzündung, Atembeschwerden, Atemnot, Asthma, Schwindel, Übelkeit, Fieber, Schüttelfrost und selten zum allergischen Schock führen. Die Brennhaare können auch leicht abbrechen und werden dann bei trockenwarmer Witterung mit dem Wind über weite Strecken durch die Luft getragen. Die Politikerin hat daher eine sofortige fachgerechte Beseitigung der Nester, die sich in unmittelbarerer Nähe zu Kindergärten und Schulen und auf den Schulwegen befinden, beantragt. Als weitere Maßnahme sollten Hinweisschilder aufgestellt werden, um auf den Eichen- Prozessionsspinner zu warnen.

„Wir sammeln derzeit alle eingehenden Fälle und werden dann schnellstmöglich tätig werden. Es wird eine Fachfirma beauftragt, die dann den Eichenprozessionsspinnern in der Gemeinde Barßel aufs Fell rückt“, erklärt Barßel Erster Gemeinderat Michael Sope. Die Bäume zu fällen, sei für die Gemeinde keine Option.