Elisabethfehn/Hannover - Das Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn hat das Gütesiegel „Registriertes Museum“ des Museumsverbandes Niedersachsen-Bremen erhalten. Am Donnerstag nahm Museumsleiterin Antje Hoffmann in den Herrenhäuser Gärten in Hannover im Beisein von Barßels Bürgermeister Nils Anhuth und dem Stiftungsvorsitzenden des Museums Hans Eveslage die Auszeichnung entgegen. Überreicht wurde diese von Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

Bereits 2014 hatte das Museum erstmals das Gütesiegel erhalten. Die Registrierung gilt bis zum Jahre 2027. Dann muss sich das Museum erneut beweisen. In den vergangenen Monaten hatte eine Expertenkommission das Moor- und Fehnmuseum unter die Lupe genommen. „Auf die Auszeichnung haben wir über viele Jahre hingearbeitet. Es ist sozusagen auch ein Lohn unserer hervorragenden Arbeit im Museums“, sagte Museumsleiterin Hoffmann zufrieden. Seit 2007 habe man sich bemüht, das Museum mit der Gründung der Stiftung im Jahre 2009, in der der Orts- und Verschönerungsverein Elisabethfehn, die Gemeinden Barßel und Saterland, der Landkreis Cloppenburg und der Förderverein des Museums sitzen, auf eine stabile Basis zu bringen.

Die Auszeichnung bescheinigt dem Elisabethfehner Museum eine hohe Qualität, Innovation und Besucherorientierung. „Gepunktet haben wir insbesondere auch mit der Einbindung und Wertschätzung vor Ort“, sagt Hoffmann. Nicht unwesentlich trug zum Museumsgütesiegel auch die finanzielle Situation und das geschulte Personal des Museums bei. Gleichzeitig wurde aber auch empfohlen, mehr personelle Kapazitäten für Bildung und Vermittlungsarbeit zu schaffen, so Hoffmann. Mehr Geld brauche man auch für Pädagogik. „Mit der Auszeichnung verbunden ist, dass wir wieder Förderanträge für bestimmte Maßnahmen bei den großen Kulturstiftungen stellen können“, sagt die Museumsleiterin. Natürlich sei die Auszeichnung auch gleichzeitig eine Verpflichtung, um die vorgegebenen Standards zu erhalten. Projekte habe man schon im Kopf.