Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Verkaufsoffen am 5. September Impfbus hält in Emstek

Werben fürs Impfen am Sonntag: Bürgermeister Michael Fischer (von links), Claus Frye-Büssing und Peter Kleene.

Werben fürs Impfen am Sonntag: Bürgermeister Michael Fischer (von links), Claus Frye-Büssing und Peter Kleene.

Emstek - „Ohne Impfen kommen wir aus der Geschichte nicht raus“, sagt Claus Frye-Büssing. Der Emsteker Vorsitzende des Handels- und Gewerbevereins ist sich sicher, dass nur eine hohe Impfquote dabei helfen kann, die Corona-Pandemie in Schach zu halten. Und mit dieser Haltung ist er nicht alleine. „Das einzig Wahre ist das Impfen“, findet auch Emsteks Bürgermeister Michael Fischer.

Sonntag verkaufsoffen

Und um genau diese Botschaft soll es auch am Sonntag in Emstek gehen. Dann haben die Geschäfte im Ort geöffnet und öffnen zum „Heimatshoppen“. Und genau diese Aktion der Industrie- und Handelskammern beleuchtet immer einen gesellschaftlichen Aspekt. In diesem Jahr haben sich die Geschäftsleute in Emstek – wenn wundert’s – das große Thema Corona und die damit verbundene Impfung herausgesucht.

Mit großen Bannern und markigen Sprüchen weist der Handels- und Gewerbeverein auf die Relevanz des Impfens hin. Das Motto: Impfen statt schließen. Dort wird auf Situationen aufmerksam gemacht, die den Menschen in Zeiten der Kontaktbeschränkungen und im Lockdown gefehlt haben: der Besuch bei den Großeltern, das Haareschneiden beim Friseur, der normale Schulbesuch. Und damit genau in diesen Bereichen nicht wieder ein Lockdown droht, wirbt der HGV fürs Impfen. „Wir würden uns wünschen, dass jeder noch einmal in sich geht“, hofft Frye-Büssing.

Wer sich dann fürs Impfen entscheidet, kann dies am Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr direkt auf dem Marktplatz umsetzen. Der Impfbus des Landkreises Cloppenburg macht Halt und verimpft die Wirkstoffe von Biontech sowie Johnson und Johnson, sagt Frye-Büssing. Der 5. September ist die letzte Möglichkeit, um sich über das Impfzentrum erstimpfen zu lassen, denn zu Ende September werden die Impfzentren und damit auch der Einsatz des Impfbusses eingestellt. „Niedrigschwellige Angebote wie den Impfbus müssen wir auch danach weiter forcieren. Es ist schade, dass die Impfzentren aufgelöst werden“, findet Bürgermeister Fischer.

Teilnahme an Verlosung

Wer sich impfen lässt, hat davon mehr als nur den gesundheitlichen Vorteil: Es gibt ein Los für die große Verlosung des HGV. Das bekommen Kunden auch noch bis Sonntag, wenn sie beim Kauf in einem teilnehmenden Geschäft ihr Impf- oder Genesenen-Zertifikat vorlegen. Die Hauptpreise sind Gutscheine im Wert von 500, 250 und 100 Euro, außerdem gibt es einige Sponsorenpreise.

Mit dem verkaufsoffenen Sonntag wolle der HGV noch den „letzten Anreiz“ zum Impfen geben, sagt Frye-Büssing, der auf viele Impfwillige am Bus hofft. „Wer sich impfen lässt, übernimmt Verantwortung“, appelliert auch Bürgermeister Fischer.

Mareike Fangmann
Mareike Fangmann Redaktion Münsterland
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

BALLSPORT IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden