Im zweiten Jahr in Folge ließen sich im September dieses Jahres 300 Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres und des Bundesfreiwilligendienst in katholische Einrichtungen entsenden. Ihr Alter reicht von 16 bis 66 Jahre. Die Entsendefeier fand unter dem Motto: „Ihr seid das Licht der Welt!“ im Wallfahrtsort Bethen statt. „Gerade bei Leid, Krankheit und schrecklichen Katastrophen ist das Licht ein äußeres Zeichen der Hoffnung. Der freiwillige Einsatz für Menschen kann auch so ein Licht sein“, würdigte Prälat Peter Kossen das Engagement der neuen Freiwilligen in seiner Predigt.

Frank Tönnies, Geschäftsführer der Katholischen Freiwilligendienste im Oldenburger Land gGmbH als Träger der Freiwilligendienste, zeigte sich beim anschließenden Empfang im Haus Maria Einkehr erfreut über die hohe Nachfrage. „Der doppelte Abiturjahrgang im vergangenen Jahr war scheinbar nicht für die hohe Bewerberlage ausschlaggebend“, ist er sich sicher. Im Oldenburger Land gebe es viele Menschen, die in den sozialen Bereich hineinschnuppern wollten. „Dabei machen sie Erfahrungen, die sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weiterbringen.“

2011 hatten der BDKJ (Landesverband Oldenburg) und der Landes-Caritasverband für Oldenburg e.V. die gGmbH gegründet. Seit Anfang August 2012 läuft der zweite Jahrgang. Die Freiwilligen sind in zwölf Gruppen eingeteilt, in denen sie über das Jahr verteilt an fünf Bildungswochen teilnehmen. Neben dem Kennenlernen liegt der Schwerpunkt der Anfangs-Seminare in der Reflexion der ersten Arbeitstage. Die Vielfalt an Einsatzstellen ist groß: Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Pfarrgemeinden, Einrichtungen der Behindertenhilfe bis hin zu Pflegeeinrichtungen und neuerdings auch ein Hospizdienst bieten den Teilnehmern umfangreiche Erfahrungen. „Dieser Austausch in den Seminarwochen gibt den Freiwilligen einen Einblick in verschiedene soziale Arbeitsbereiche und dient dem gemeinsamen Lernen“, weiß Sonja Wasmer, pädagogische Leiterin der Freiwilligendienste.

Die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes ermöglicht auch Menschen ab 27 Jahren die Teilnahme an solchen Maßnahmen. Das Interesse aus dieser Altersgruppe steigt spürbar an. War es im vergangenen Jahrgang nur ein Teilnehmer, sind es im aktuellen Durchgang bereits sieben. Für sie ist ein eigenes Bildungsprogramm entwickelt worden, das an zwölf Tagen verteilt über das Jahr stattfindet. Den Dienst müssen sie nicht in Vollzeit ableisten, sondern können ihn auf 20,5 Stunden reduzieren. Für unter 27-Jährige gilt diese Ausnahme nur bei Alleinerziehenden.

Der Konrektor der Oberschule Leharstraße, Klaus Bartke, ist jetzt vom gesamten Kollegium sowie von ehemaligen Kollegen feierlich in den Ruhestand verabschiedet worden. Der Schulpersonalrat bedankte sich beim „Urgestein Klaus“ und überreichte eine Fotocollage zur Erinnerung an den letzten Schultag vor den Ferien, an dem sich alle 26 Klassen mit unterschiedlichen Aktivitäten verabschiedet hatten. Marlene Altevers, Rektorin der Oberschule, nannte als besondere Kompetenzen ihres Stellvertreters seine Zuverlässigkeit und sein hohes Fachwissen, aber auch seinen trockenen Humor. Das gesamte Kollegium sang zum Abschied unter der musikalischen Leitung von Benjamin Gräwert „Klaus, wir danken dir“ mit passenden Texten, die der Feder des zweiten Konrektors Helmut Oberneyer entstammten.

Sein 25-jähriges Dienstjubiläum hat jetzt Thomas Stanko am Clemens-August-Gymnasium gefeiert und dazu die Dankesurkunde vom Land Niedersachsen erhalten. Seit 1993 ist der gebürtige Nordrhein-Westfale Lehrkraft an der Kreismusikschule Cloppenburg und wurde dort im Jahr 2000 stellvertretender Direktor. Seit 2007 ist er Musiklehrer am CAG. Unter der Leitung von Stanko entwickelte sich die Bigband „CAJazzo“ erfolgreich. Er leitet mit viel Engagement und Erfolg seine Bläserklassen und etliche Arbeitsgemeinschaften wie die Jungjazzer und die Sambagruppe.