Vechta - Der „Commander“, ein „rasantes und sensationelles Rundfahrgeschäft mit einer schier unzähligen Vielfalt an variablen Fahrmöglichkeiten“, gastiert seit 2019 wieder auf dem Stoppelmarkt. Allerdings war dieses Fahrgeschäft für einige Tage geschlossen. Ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Defekt“ soll an der Kasse die Besucher informiert haben. Unsere Redaktion hat bei der Stadt Vechta nachgehört, warum das Fahrgeschäft geschlossen war:
„Es liegt kein technisches, sondern lediglich ein formelles Problem vor“, versichert Stadt-Pressesprecher Volker Kläne. Jedes Fahrgeschäft habe sich regelmäßig einer TÜV-Überprüfung zu unterziehen. Nach bestandener Prüfung erteile die zuständige Behörde, hier der Abschnitt 651 – Bautechnik und Genehmigungsstelle für Fliegende Bauten der Freien Hansestadt Bremen – eine sogenannte Ausführungsgenehmigung, die den Betrieb des Fahrgeschäftes erst erlaubt. Die Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Vechta habe zudem alle Fahrgeschäfte des Stoppelmarkts nach dem Aufbau und vor dem Marktbeginn kontrolliert. Am Freitagmittag hatte der TÜV laut Kläne nachträglich weitere Unterlagen zur vorangegangen Überprüfung vor Ort nachgefordert. „Diese wurden nachgereicht, allerdings nach Kenntnis der Stadt Vechta nicht mehr rechtzeitig für eine formelle Prüfung durch den TÜV vor Beginn des Wochenendes.“
Die Ausführungsgenehmigung wurde dann durch die zuständige Behörde bis zum Abschluss der Prüfung ausgesetzt. „Die Stadt Vechta erhielt eine Mitteilung und trug als Veranstalterin Sorge dafür, dass dies entsprechend eingehalten wird. Am Montag konnte das Fahrgeschäft nach Überprüfung der Unterlagen durch den TÜV wieder freigegeben werden“, so Kläne weiter.
Im vergangenen Jahr war der „Commander“ in Neuss gesperrt worden, weil sich an einer Gondel ein Fußteil gelöst hatte. Zuletzt war der „Commander“ laut einem Medienbericht in Hannover stillgelegt worden.
