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Voltigieren in Falkenberg Leni Vogel ist mit „Dragon“ auf Höhenflug

Falkenberg/Warendorf - Dragon und Leni Vogel – ein eingespieltes Team. Davon konnte sich auch die Jury beim „Preis der Zukunft“ am vergangenen Wochenende in Warendorf überzeugen. Leni Vogel wurde auf Dragon, longiert von Trainerin Tanja Schultz, Zweite. Der Nachwuchs trat dort zum „Preis der Besten“ in den Disziplinen Dressur, Springen, Vielseitigkeit und eben Voltigieren an – mit der Varrelbuscherin Leni Vogel. „Schon mit der Qualifikation hatten wir gar nicht gerechnet“, sagt Trainerin Tanja Schultz. Mit diesem hervorragenden Abschneiden noch weniger.

Seit sieben Jahren

Seit sieben Jahren schon trainiert die 13-Jährige im Verein und ist auch Teil des M-Teams, das schon auf einige Erfolge zurückblicken kann. Den Hannoveraner Wallach „Dragon“ kennt sie sie „von Anfang an“. Dass mit Leni Vogel bei diesem Turnier zu rechnen sein könnte, hatte sie schon 2019 bewiesen: Seinerzeit hatte sie damals noch in der Leistungsklasse A das Triple aus Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften perfekt gemacht.

Nach Monaten ohne Turnier und eingeschränktem Training standen vor der Pflicht einige Fragezeichen, erinnert sich Trainerin Tanja Schultz. „Wir hatten rund drei Wochen Zeit, um uns gezielt auf das Turnier vorzubereiten.“ Nach den Pflichtübungen am Samstag bewertete die Jury die Varrelbuscherin mit dem sehr guten sechsten Platz.

Eleganz und Präzision

„Eleganz und Präzision“ ihrer Darbietung in der Kür am Sonntag, die sie zum Thema „Eiskönigin“ gestaltete, überzeugten. Elemente wie der Vorwärts- und vor allem der Seitwärts-Handstand auf dem Pferderücken verschafften ihr hohe Wertungsnoten – die sie letztlich auf den zweiten Platz katapultierten.

Vor der „Pflicht“ sei sie schon aufgeregt gewesen, verriet Leni Vogel im Gespräch mit unserer Redaktion. Die Nervosität legte sich und so konnte sie ihre ganze Stärke ausspielen.

Fast täglich Training

Die liegt auch in ihrem „ guten Gefühl für das Pferd“, ist die Trainerin überzeugt. Das kommt nicht von ungefähr: Drei Trainingseinheiten mit der Gruppe, ein zusätzliches Einzeltraining und Zuhause Lauf- und Krafteinheiten. Auf dem Holzpferd im heimischen Garten werden auch schon mal „Trockenübungen“ durchgeführt. Ohne vielfältige Unterstützung der Familie geht all das nicht. „Wir haben es ja nicht weit“, winkt Mutter Stefanie ab. Sie schneidert auch die Kostüme für die Voltigiererinnen und ist auf Turnieren dabei.

Reiner Kramer
Reiner Kramer Redaktion Münsterland (Stv. Leitung Cloppenburg/Friesoythe)
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