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NWZonline.de Region Cloppenburg

Faustballer unterwegs

26.07.2019

I n den Sommerferien ruht der Spielbetrieb in vielen Sporthallen. Der Cloppenburger Faustballclub Cloppenburg (FCC) nutzt diese Zeit für seine traditionelle Radtour nach Elsten. Da zu diesem Ereignis alle Teilnehmer einen Strohhut tragen müssen, ist dieser Ausflug in dem kleinen Verein als Strohhutfahrt bekannt.

Aktive und ehemalige Spieler des 1971 gegründeten Sportvereins kommen hier zusammen. Von Cloppenburg ging es mit einem Zwischenstopp bei der Witwe eines ehemaligen Mitspielers zum Elstener Traditionslokal Marcel Beckmann gegenüber der Kirche St. Franziskus von Assisi. Wie jedes Jahr konnte sich die Gruppe dort auf deftige Hausmannskost freuen. Bis das Essen fertig war, gönnten sich die Ausflügler draußen noch eine kleine Pause. Ihr Erkennungszeichen, der gelbe Strohhut, schützte ihre Köpfe und kühlen Getränke derweil vor der Sonne.

Neue Mitspieler sind beim FCC jederzeit willkommen. Gespielt wird montags ab 18.30 Uhr in der Sporthalle hinter der St. Andreas Kirche, Dechant-Hackmann Straße 16. Nach der Sommerpause geht es wieder am 19. August los. Kontakt beim Vereinsvorsitzenden Wolfgang Barnick, Telefon   04471/7469.

Dank an Helfer

Die freiwilligen Helfer im St.-Pius-Stift schenken den Bewohnern des Altenheimes das, was in unserer schnelllebigen Zeit sehr kostbar ist, nämlich ihre Zeit. Dafür hatte die Einrichtung jetzt zu einem „Dankeschön-Treffen“ ins Museumsdorf Cloppenburg eingeladen und 40 der Aktiven waren der Einladung gefolgt.

„Zum Nützlichen das Schöne“ – zu dieser Ausstellung im Herrenhaus Arkenstede und zu ausgesuchten Gärten gab es zunächst eine Führung, die verdeutlichte, dass die Gärten bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts fast ausschließlich der Versorgung mit Obst und Gemüse dienten. Erst später wurden die typischen Bauerngärten mit Blumen und Gehölzen angelegt und einige Beispiele finden sich auch im Museumsdorf wieder.

Das Motto kann im übertragenen Sinn auch die ehrenamtliche Arbeit beschreiben, betonte Theresia Klinke, Ehrenamtskoordinatorin, in ihrer Ansprache. Denn als bunte, vielfältige und blühende Gemeinschaft sei jeder Einzelne ein wichtiger Bestandteil. Viele Stunden kämen zusammen, in denen die ehrenamtlichen Frauen und Männer in ganz unterschiedlichen Bereichen Zeit, Liebe, Ideen und Kräfte einbringen. Sie betonen dabei aber auch immer wieder das Schöne, das ihnen bei diesen Einsätzen begegnet und die Dankbarkeit, die von den Bewohnern gezeigt wird. Für fünf Jahre regelmäßigen Einsatz wurden an diesem Nachmittag Heinz Hofrogge, Bernd Dalinghaus, Irma Önel und Anneliese Hörnschemeyer besonders durch Stiftungsvorstand Matthias Hermeling geehrt und erhielten dafür ein Gutschein-Präsent und Blumen. Schon bei diesen Fünf wurde deutlich, wie vielfältig sie ihre Fähigkeiten für andere einsetzen. Da ist die Gabe, besonders schöne Fotos von vielen Anlässen zu liefern, alte Menschen zu besuchen und auch im Sterben zu begleiten, das Kartenspiel mit den Senioren zu pflegen oder den Dienst in der Kapelle zu versehen, damit auch das seelsorgliche Angebot nicht zu kurz kommt. Das sei gelebte Nächstenliebe und bereite beiden Seiten viel Freude. Zu den Gratulanten gehörte auch Pflegedienstleiter Aloys Freese sowie die Mitarbeiter aus den Wohnbereichen des Pius-Stift und der begleitenden Dienste.

Aber auch das dankbare Ende wurde gelebt. Brigitta Sauer verabschiedete sich nach 14 Jahren aus dem Ehrenamt und erhielt dafür einen großen Blumenstrauß und ein Präsent. Der Abschied fiel sichtlich schwer, denn nach so vielen Jahren gab es viel Verbindendes. Sauer hatte neben den liebevoll gepflegten Besuchsdiensten auch acht Jahre lang die Aufgaben als externe Bewohnervertreterin wahrgenommen.

Den gemütlichen Abschluss erlebten alle im schönen Ambiente, bei einem leckeren Grillbüfett im Dorfkrug des Museumsdorfes.

Ein Dank geht auch an den Förderkreis St.-Pius-Stift, der die Kosten für Eintritt und die Führungen im Museumsdorf übernommen hat. Wer sich ebenfalls gern ehrenamtlich engagieren möchten, wendet sich an Theresia Klinke unter Telefon   0 44 71/18 31 50.

Adler übergeben

Der Adler hat seinen Horst bei der St.-Dominikus-Schützenbruderschaft Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor gefunden und wird am Sonntag, 11. August, ab 17 Uhr Federn lassen müssen. Gefertigt wurde der Adler von Franz Hegger aus Augustenfeld, der ihn an Brudermeister Norbert Wetzstein, General Josef Alterbaum, den stellvertretenden Hauptschießmeister Sebastian Holterhaus und Hauptmann Josef Fredeweß übergab.

Prüfung absolviert

Feierlich konnten nun Zeugnisse und Facharbeiterbriefe an die neuen Mechatroniker übergeben werden, die an den Berufsbildenden Schulen Technik in Cloppenburg unterrichtet wurden. Durch besondere Leistung konnten die Auszubildenden Daniel Koch (Danish Crown), Markus Rode (Schnefrost), Harry Hoffmann und Alwis Radons (beide Bilfinger EMS) ihre Prüfung vorzeitig nach drei Jahren antreten – denn eigentlich dauert die Ausbildung dreieinhalb Jahre.

Franz Oer vom Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer sowie Lehrkraft Carsten Cramer überreichten die Zertifikate und gratulierten den stolzen Absolventen zu ihrer bestandenen Prüfung.

Fortbildung für Erzieher

Das Thema „Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung“ stand im Mittelpunkt eines Workshops an den Berufsbildenden Schulen am Museumsdorf. Über hundert angehende Ergotherapeuten, Sozialpädagogische Assistenten und Erzieher nutzten dieses Angebot der Erziehungsberatungsstelle für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien im Landkreis Cloppenburg.

Kindeswohlgefährdung ist gerade in Berufen mit Körperkontakt von besonderer Bedeutung. Fachkräfte müssen für dieses Thema sensibilisiert und mit den rechtlichen Rahmenbedingungen vertraut gemacht werden.

Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler sich inhaltlich mit dem Thema Kindesschutz/Kindeswohlgefährdung im Unterricht auseinandergesetzt. Das Ziel des Workshops bestand vor allem darin, die rechtlichen Grundlagen und den Handlungsablauf bei einem Verdacht vorzustellen.

„Was die Schüler mitnehmen“, erklärt die betreuende Lehrkraft Sabrina Meißner (BBS am Museumsdorf), „ist vor allem Handlungssicherheit in Hinblick auf Kindesschutz und Kindeswohlgefährdung für ihre praktische Arbeit in den Kindertageseinrichtungen und ergotherapeutischen Einrichtungen.“

Durchgeführt wurde die Veranstaltung von den Diplom Sozialpädagogen Norbert Tyhen und Beate Schute von der Erziehungsberatungsstelle im Landkreis Cloppenburg. Organisiert hatte den Workshop Sarah-Jane Schröder von den BBS am Museumsdorf.

Nach den Auswertungsgesprächen mit den Workshop-Teilnehmern zeigt sich Maria Witte, Abteilungsleiterin der BBS am Museumsdorf, zufrieden mit dem Ergebnis. Künftig werde eine jährliche Wiederholung dieser Veranstaltung mit den Klassen angestrebt.

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