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NWZonline.de Region Cloppenburg

Ferien ohne Langeweile

16.07.2019

Einen Nachmittag „rund ums Pferd“ erlebten die Mädchen und Jungen jetzt beim Reit- und Fahrverein Elisabethfehn im Rahmen der Ferienpassaktion der Gemeinde Barßel. Nicht nur das Reiten stand im Vordergrund, sondern auch alles andere, was damit zusammenhängt. Zum Beispiel auch, wie man die Pferde aus den Boxen holt, sie auflockert, sie sattelt und vieles mehr. Alles unter der fachmännischen Aufsicht von Fritz Sieve. Nach dem Reiten gab es eine kleine Stärkung. Die Kinder waren begeistert.

Gut besucht war jetzt die Zusammenkunft des Qualitätszirkels Metallbau bei der Firma Oltmanns in Barßel. Der Inhaber, Hans Oltmanns, begrüßte 28 Firmeninhaber, Ausbilder und Berufsschullehrer in seinen Produktionsstätten. Die Gäste waren beeindruckt von dem gut strukturierten und automatisierten Produktionsablauf beim Fertigen von Aluminiumfassaden, Fenstern und Türen.

Bei der anschließenden Aussprache berichtete Uwe Behrens als Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses Metallbau von den momentanen Prüfungen. Es zeichnet sich ab, dass viele Auszubildende, die in den Prüfungen geforderten Fertigkeiten wie Anreißen, Feilen und Schweißen nicht ausreichend beherrschen. Es wurde über die Zeitgemäßheit und Relevanz dieser Inhalte im realen Berufsalltag diskutiert.

Die Berufsschullehrer Clemens Sassen für den Standort Friesoythe und Helmut Brock aus Cloppenburg erläuterten, wie sie die Vorbereitung auf die praktische Gesellenprüfung unterstützen und die Bewertungskriterien für die praktischen Prüfungen im Unterricht erläutern. Leider wird dieses Angebot nicht von allen Auszubildenden und Ausbildern angenommen. Die anwesenden Ausbilder tauschten sich rege über die Frage aus, welche Eingangsvoraussetzungen die Lehrlinge heute vorweisen und welche Möglichkeiten der Förderung und Begleitung sinnvoll erscheinen. Man war sich einig, dass Lamentieren nicht weiterhilft. Neben der fachlichen Unterweisung ist häufig auch eine persönliche Betreuung nötig. Die Berufsschullehrer berichteten von den besonderen Herausforderungen, die sich beim Beschulen von jungen Migranten ergeben. Es wurde eine noch intensivere Zusammenarbeit vereinbart.

Unter dem Motto „Landwirtschaft für kleine Hände“ lud der Landfrauenverein Barßel in dieser landesweiten Aktionswoche des Niedersächsischen Landfrauenverbandes Hannover und des Landfrauenverbandes Weser-Ems Mädchen und Jungen der Kindergärten auf den Bauernhof von Hans und Brigitte Baumann auf dem Carolinenhof in der Gemeinde Barßel ein, um ihnen die Landwirtschaft ein wenig näher zu bringen. Hierbei erfuhren die Kindergartenkinder an einem Vormittag bei einem Ausflug auf dem Bauernhof spielerisch, wie ein moderner landwirtschaftlicher Betrieb aussieht, was man dort erleben kann und wo unsere Lebensmittel herkommen.

Dank zahlreicher Sponsoren konnten die Kinder auf dem Hof auch frei spielen. Sie alle hatten Bobby-Cars und kleine Trecker gespendet. Diese kleinen Gefährte wurden nun vom Vorstand des Landfrauenvereins Barßel auf dem Hof Baumann an die fünf Kindergärten in der Gemeinde Barßel verteilt. Die Leiterinnen der Kindergärten freuten sich über die „kleinen Geschenke“ sehr.

Im Rahmen der Ferienpassaktion der Gemeinde Barßel drehte sich im Werkraum des Schulzentrums Barßel unter der Leitung von Christel Krone alles um die Töpferei. Beim Verarbeiten von Ton zeigten die Kinder Fantasie und Kreativität. Figuren, Schalen aber auch Vasen wurden gefertigt. Sämtliche Werke hat Christel Krone ein wenig bemalt und gebrannt. Der Ton war schnell auf dem ganzen Tisch verteilt und die Kinder emsig bei der Sache. „Der Ton muss nicht gebrannt werden und trocknet einfach an der Luft“, so Krone.

Erst seit einigen Tagen ist die Ebkenssche Windmühle im Eigentum der Gemeinde Barßel. Nun gab es die erste Führung durch das Ensemble mit dem freiwilligen Müller Franz Cloer vom Mühlenteam des Bürger- und Heimatvereins Barßel. Zu Gast waren Radtouristen aus ganz Norddeutschland, die sich für eine Woche im Bildungszentrum Potshausen auf Bildungsurlaub befanden. Dabei ging es um den „Fahrradtourismus in Ostfriesland – eine Chance für die Region?“.

Ostfriesland und das benachbarte Emsland waren schon immer eher strukturschwache Regionen. Trotzdem hat sich dieser Landstrich in den letzten Jahrzehnten erfolgreich entwickelt. „Insbesondere dem Radtourismus werden weiterhin wachsende Umsatzzahlen vorausgesagt“, sagte Christian Jürgens vom Bildungszentrum.

Die Radfahrfreunde waren begeistert von der Holländer Mühle. Das derzeit auch noch die vier Jungstörche im Nest verweilten, war natürlich noch etwas ganz Besonderes. Von der Galerie aus hatten die Bildungsteilnehmer einen guten Blick auf die Glücksbringer.

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