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NWZonline.de Region Cloppenburg

Feste und Flohmarkt

10.09.2019

Ein Weinfest wie aus dem Bilderbuch. Die Sonne schien durch die Blätter der Bäume im Garten des historischen Friesoyther Werkhauses Pancratz. Es herrschten angenehme Temperaturen bis in die Nacht. Das macht einfach Lust darauf, draußen zu sitzen und Wein zu trinken. Das Ambiente des Gartens lockte dann auch am Samstagabend rund 300 Gäste zum elften Weinfest des Vereins „Werkhaus Pancratz“.

So viele wie noch nie, worüber sich die Organisatorin Kerstin Kramer sehr freute. Das lag auch daran, dass nicht wenige Besucher nach der Einweihung des „Stadttores“ zuvor zum Weinfest pilgerten. „Ich habe immer wieder bange Blicke in den Himmel geworfen. Aber außer einem kleinen Regenschauer kurz vor Beginn des Festes ist nichts mehr heruntergekommen. Es ist schon eine Besonderheit des Festes: Sobald das Fest beginnt, scheint die Sonne“, so Kramer.

Bei Weiß-, Rosé- oder Rotwein sowie vielen leckeren Häppchen war den Besuchern ein angenehmer und zudem regenfreier Sommerabend geboten. Für die ganz besondere Atmosphäre sorgten zudem Klänge der Band „Funky Division“ auf Friesoythe/Bösel und „Hasis Grazy Rebells“ aus Osnabrück. Auch die Flammen mehrerer lodernder Feuer und bunte Lichter trugen zu einer gelungenen Veranstaltung bei.

Eine Vielzahl an Weinen stand zur Auswahl. Vorsitzende Kramer bedankte sich bei den Mitgliedern des Vereins und allen weiteren Helfern, die einen tollen Abend vorbereitet hatten. Freuen konnte sie sich wieder über viele zufriedene und fröhliche Gäste. Darum kündige sie natürlich eine Wiederholung im kommenden Jahr an. „Hier herrscht eine tolle Atmosphäre und der Wein schmeckt“, waren sich die Gäste einig. Neulinge zeigten sich zudem vom Ambiente des Gartens begeistert. Der Erlös des Festes fließt auch in diesem Jahr in die Renovierung des Werkhauses Pancratz. „Wir wollen die beiden Bilder im Eingangsbereich des Hauses restaurieren. Dafür können wir das Geld gut gebrauchen“, sagt Kramer.

Für die Besucher des Tier- und Freizeitparks in Thüle gab es am Wochenende neben den Tiergehegen und Achterbahnen noch eine ganz andere Attraktion. Alle waren sie da, als wären sie gerade aus dem Computerspiel oder Manga entsprungen: Jon Snow aus Game of Thrones, Frodo Beutlin, der berühmteste Hobbit aus Herr der Ringe, das putzige Pikachu, die Ghostbusters oder Super Mario, die Liste der Namen liest sich wie das Who is Who der Cosplay-Szene. Cosplay nennt sich dieses Hobby.

Die Besucher, und besonders die Kinder, trauten ihren Augen nicht, denn endlich konnten sie einmal Spider Man die Hand reichen und mit Darth Vader ehrfürchtig ein wenig plaudern. Angeführt vom Blasorchester der Kunstschule Vimperk aus der Tschechischen Republik unter der Leitung von Petr Staněk, von den benachbarten Euro-Musiktagen in Bösel „ausgeliehen“, paradierte die weit über 100 Figuren starke Cosplay-Gruppe durch den Freizeitpark: Alle in bunten Kostümen, geschminkt, mit Masken, mit Spinnengesichtern, in Powerslavemaske, als untoter Batman oder als Captain Phasma.

„Mit Verkleiden wie zum Karneval hat all das nichts zu tun“, erläutert einer von mehreren Darth Vaders an diesem Nachmittag. Allesamt seien sie große Anhänger der verschiedensten Charaktere in Mangas, Comics oder Filmen. Die wollten sie nachahmen und so zum Leben erwecken: „Natürlich nicht still für uns, sondern auf so tollen Veranstaltungen wie hier im Tier- und Freizeitpark Thüle, wir wollen uns gerne zeigen“, sagt eine der legendärsten Figuren aus der Filmgeschichte, der Vater aller Bösewichte aus der „Star Wars“-Reihe von George Lucas. Nur an der markanten elektronischen Stimme des dunklen Lords, der zum diabolischen Antagonisten wurde, muss er noch ein wenig feilen.

Die beiden Tierpark-Chefs, Alexandra und Christoph Grothaus, kündigten an, diese Zusammenkunft im nächsten Jahr zu wiederholen und dann gleich für zwei Tage. Alles wieder für den guten Zweck: In diesem Jahr wurden alle Einnahmen aus dem Treffen dem Kinder- und Jugendhospiz Joshua in Wilhelmshaven gespendet, das mit einem Informationsstand vor Ort war. Die gleiche Summe legte der Tier- und Freizeitpark Thüle noch einmal drauf. Die ging an das Kinderhospiz Löwenherz in Syke.

Auf große Resonanz ist der Kindersachenflohmarkt der ehemaligen Eltern-Kind-Gruppe „Pampersrocker“ zur Herbstsaison in der Pausenhalle der Realschule in Friesoythe gestoßen. Schwangere konnten sich bereits eine halbe Stunde vor offizieller Eröffnung in Ruhe umsehen und wurden fündig. Neben den kleinen Größen für Neugeborene dürfte für sie auch die angebotene Umstandsmode interessant gewesen sein.

In der Zeit versammelten sich schon zahlreiche Interessierte vor den noch geschlossenen Türen der Realschule. Als diese dann aufgingen, ging der „Run“ auf unter anderem Kleidung, Spielzeug und Zubehör los, die durch die ehemalige Eltern-Kind-Gruppe verkauft wurden. Mit großen, gefüllten Säcken verließen zahlreiche Besucher am Ende die Realschule.

Die diesjährige Saison ist für viele Triathleten beendet. Bei Stefan Deyen, Triathlet bei den „Trifreaks“ des SV Hansa Friesoythe, stand noch der „10. Wind sportswear Islandman“ auf Norderney auf dem Wettkampfkalender.

„Der Islandman Norderney ist mit seinen völlig unberechenbaren Schwimmbedingungen am Nordstrand von Norderney und der schwierigen Streckenführung eine echte Herausforderung“, berichten die Athleten. Es könne herbstlich tosende Brandung herrschen und in der Regel bestehe eine starke Unterströmung, die den Schwimmern alles abverlange.

Über die olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen / 40 Kilometer Radfahren /zehn Kilometer Laufen) demonstrierte Stefan Deyen seine Extraklasse und belegte in 2:28:36 Stunden Platz drei seiner Altersklasse sowie Gesamtrang zwölf.

Das Schwimmen über 1500 Meter wurde wegen der Strömung in zwei Runden über 750 Meter – unterbrochen durch 400 Meter Laufen – aufgeteilt. Hier benötigte er 39:07 Minuten.

Danach blieb es trocken. Die winkelige und ruppige Radstrecke über 40 Kilometer spulte er in 1:06:59 Stunden ab. Regen hätte die glatte Pflasterung in eine Rutschbahn verwandelt und schnelle Radzeiten verhindert.

Beim abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf benötigte er 42:29 Minuten.

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