Saterland - An einem „ungewöhnlichen“ Ort fand in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Saterland statt. Da das Vereinsheim zumindest vorübergehend gesperrt ist, trafen sich die Angelfreunde in der Gaststätte Kobs. Der Bericht des Vorstandes über das vergangene Jahr, der vom 1. Vorsitzenden Frank Tholen vorgetragen wurde, enthielt unter anderem die Anschaffungen. Highlight neben anderen Arbeitsgeräten war zum einen ein Anhänger, mit dem die Arbeitsgeräte zu den Arbeitseinsätzen transportiert werden können. Und der Verein hat jetzt einen Laptop, der durch eine Spende der Raiffeisenbank finanziert wurde.
Neuer Jugendwart
Es folgte der Fangbericht sowie der Bericht des Gewässerwartes Detlef Gionkar, der über die Fangerfolge der Mitglieder und den Zustand der Gewässer berichtete. Dennis Möller ergänzte den Bericht mit von Bildern unterlegten Informationen zu den Arbeitseinsätzen an den Gewässern. Die scheidenden Jugendwarte Christian Dannebaum und Dennis Brand Sassen informierten die Anwesenden über die Geschehnisse des vergangenen Jahres im Jugendbereich, speziell über das Sommercamp am Hollener See.
Neuwahlen
Nachdem der Vorstand von den Mitgliedern entlastet wurden, folgte die Neuwahlen im Jugendbereich. Neben Rabea Altehans wird sich zukünftig auch der einstimmig gewählte neue Jugendwart Stefan Trempek um die Jugendabteilung kümmern.
Nach den Ehrungen der langjährigen Mitglieder wurden die Angler mit den schwersten gefangenen Fischen ausgezeichnet: Keno Janssen fing den schwersten Aland, Zander und Aal. Bei den Senioren holte sich Dennis Möller den schwersten Hecht. Vereinsmeister bei der Jugend wurde Clemens Niemann. Bei den Senioren holte sich Stefan Trempek den Titel.
Angst um Vereinsheim
Auch der Zustand des Vereinsheimes am Hollener kam durch die Mitglieder unter „Verschiedenes“ zur Sprache. Frank Tholen informierte sie, dass es aktuell noch keine neuen Informationen gebe. Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister Thomas Otto liege das Gutachten noch nicht vor. Der Fischereiverein weiß daher nicht, wie es mit der Unterkunft weitergeht. Eine Schließung wäre natürlich keine gute Nachricht für die Vereinsmitglieder, da im Heim diverse Veranstaltungen stattfinden und auch die Arbeitsgeräte des Vereins und teilweise auch der DLRG dort untergebracht sind. Auch der Wegfall des im Gebäude befindlichen Kiosk würde laut Fischereiverein den Naherholungswert des Hollener Sees erheblich schmälern.
