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NWZonline.de Region Cloppenburg

Fleißige Messdiener

15.01.2019

Die Cloppenburger KAB- und Kolpingmitglieder staunten nicht schlecht, als sie die Krippe in der St.-Antonius-Basilika in Rheine besuchten. Friedel Theismann, Krippenbauer- und -führer, beginnt bereits nach Allerheiligen mit dem Aufbau, erfuhren sie. Durch ihre Dimension und unglaubliche Fülle mit mehr als 100 Figuren in unterschiedlichen Szenen begeistert die Krippe die Besucher. Einige Figuren stammen aus dem 19. Jahrhundert, weitere kamen im Laufe der Jahre hinzu.

Ein paar hundert Quadratmeter Papier wurden für die Landschaft im Gewölbekeller unter der Kirche verarbeitet, erzählte Theismann. Darauf komme Moos, das die ehrenamtlichen Helfer in 25 Maurerwannen aus dem Wald geschleppt hätten. Das sei eine Herzensangelegenheit, sagte der ehemalige Küster. Organisiert wurde die Fahrt von den KAB-Vorstandsmitgliedern Gisela und Heinrich Pöhler.

Am Samstag hat die Messdienerschaft St. Andreas Cloppenburg in ihrem Gemeindeteil wieder die ausgedienten Weihnachtsbäume eingesammelt. Um 7 Uhr trafen sich rund 50 Oberrundenmitglieder und Treckerfahrer auf dem Marktplatz, um nach dem Aussendungssegen von Kaplan Michael Bohne mit zehn Treckergespannen in den Tag zu starten. Schon am Vormittag begann es zu regnen, darunter litten Laune und Motivation der Helfer jedoch nicht. Mittags traf man sich bei Hofrogge, um sich für den weiteren Tagesverlauf zu stärken. Danach wurden weiter fleißig Tannenbäume eingesammelt und zwecks Häckseln zum Lohnunternehmen Ostendorf gebracht. Die Oberrunde arbeitete bis in die Abendstunden, um alle Bäume einzusammeln. Die Messdiener St. Andreas bedanken sich bei allen Helfern und Spendern. Das eingenommene Geld ist für das Sommerzeltlager vom 5. bis 16. Juli sowie Tagesfahrten der Messdiener bestimmt.

Beim Besuch des Bildungswerkes Cloppenburg und seiner Tochterfirma „basys gGmbH“ hat sich nun die hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (Löningen) über die vielfältigen Angebote in der Erwachsenenbildung, berufsvorbereitende Maßnahmen und Integrationskurse informiert. Es wurden jedoch auch Probleme angesprochen, die den Verantwortlichen Sorgen bereiten: Es gäbe keine langfristigen Strukturen, und man könne so einigen Mitarbeitenden nicht verbindlich einen langfristigen Arbeitsplatz anbieten, sagte Geschäftsführerin Ilona Heydt. Das liege zum größten Teil an den risikobehafteten Ausschreibungsmodalitäten, da die Teilnehmerzahlen bei Arbeitsaufnahme sänken und Zahlungen ausblieben, die Ausgaben für Lehrkräfte aber gleich blieben.

Bislang sei es immer, Dank des großen Engagements der Mitarbeitenden, sehr gut gelungen, qualitativ hochwertige Weiterbildung unter schwierigen Bedingungen anzubieten, so Heydt weiter. Dabei laufe die Zusammenarbeit mit den örtlichen Arbeitsagenturen und den Jobcentern hervorragend.

Breher informierte sich bei ihrem Besuch über Maßnahmen zum verbesserten Zugang von erwerbslosen Teilnehmenden zu schulischer Bildung, Berufsausbildung und Arbeit. Sie kam dabei auch mit Teilnehmern ins Gespräch.

Sie war auch besonders interessiert an der Ausbildung von qualifizierten Pflegekräften, wie examinierten Altenpflegerinnen, und der Weiterbildung auf Helferniveau. Die Zugangsvoraussetzungen stellten jedoch eine zu hohe Hürde für interessierte Frauen dar und verhinderten so die Gewinnung von geeigneten Fachkräften, die dringend in der Region benötigt werden, so Breher. Sie sah den Grund dieser Schieflage beim zunehmenden öffentlichen Preisdruck. Es handele sich nicht um ein Gesetzgebungsverfahren, sondern um eine „Ministeriumsarbeit“, sagte sie. Deshalb werde sie sich für die Belange der Betroffenen beim zuständigen Mitarbeiter im Ministerium für Arbeit und Soziales einsetzen, versprach Breher.

Mit einer poetischen und humorvollen Inszenierung des Figurentheaters Neumond aus Hannover eröffnete der Puppenspieler, Schauspieler und Musiker Christian Kruse die Kindertheaterreihe der Roten Schule im neuen Jahr. Er begeisterte die großen und kleinen Zuschauer mit stimmungsvollen Liedern und einer fantasievollen Geschichte von Antonio und Pino.

Antonio lebt allein in seinem kleinen Häuschen und veranstaltet mit einfachen Spielsachen kleine Zirkus-Aufführungen auf seinem Küchentisch. Eines Tages bemerkt er den traurigen kleinen Jungen Pino, der am Gartenzaun steht und ein selbst gebasteltes Hundekostüm trägt. Pino wünscht sich, dass seine Eltern mehr Zeit für ihn haben und nicht mehr so viel arbeiten müssen. Pino möchte kein Junge mehr sein: Als Hund sei das Leben bestimmt viel lustiger. Antonio lädt ihn zu sich ein, und gemeinsam erleben sie einen traumhaften Vormittag mit viel Theater, Sternenglanz und Musik. Sie entdecken, dass man auch mit kleinen Dingen viel Spaß haben kann und führen eine eigene Zirkusshow auf, bei der auch Pinos Eltern über die Fantasie und Talente ihres Sohnes staunen.

Von Anfang an gewann Kruse mit einem verliebten Sonnenschirm-Tanz und als wild über die Bühne springender Löwe die Herzen der kleinen Theaterbesucher. Beim Lied „Unterm Strohhut geht’s mir so gut“ sangen alle begeistert mit. Am Ende bedankte sich das Publikum mit viel Applaus.

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