Barßel - Die Feuerwehr Barßel hat ein neues Fahrzeug zum Schutz der Barßeler Bevölkerung von der Gemeinde erhalten. Bei dem roten Auto handelt es sich um einen allradgetriebenen Pickup (ein Geländewagen mit Ladefläche) vom Typ Ford Ranger. Der im Jahr 2018 gebaute Ford hat eine Motorleistung von 160 PS. Teilweise ersetzt wird damit die Gelände-Komponente des bisherigen Mannschaftstransportwagens (MTW), einem allradgetriebenen Volkswagen T3-Bus. „Dieses Fahrzeug musste nach deutlich mehr als 200.000 Kilometer Laufleistung und einem Alter von 32 Jahren ersetzt werden“, sagt Pressesprecher Joachim Schulte.
Einsatzschwerpunkt des neuen Pickups wird der Zugang zu schwer zu erreichenden Einsatzstellen sein, insbesondere als Zugfahrzeug für das Rettungsboot, das bei der Feuerwehr Barßel stationiert ist. Das Fahrzeug wird aber auch für andere Transportaufgaben in schwer zugänglichen Gebieten eingesetzt werden. Neben einer Ladefläche sind noch Sitzplätze für fünf Einsatzkräfte vorhanden.
Kameraden der Feuerwehr Barßel haben das Auto in Eigenleistung von einem zivilen Fahrzeug in ein Feuerwehrfahrzeug umgewandelt und dabei Funkausstattung, Lichtbalken auf dem Dach und weitere Warnlichter im Kühlergrill montiert. Dafür wurden etliche Stunden Arbeit investiert. „Alle haben kräftig in den vergangenen Monaten bei der Fertigstellung des Autos mit angepackt“, sagt Gemeindebrandmeister Uwe Schröder.
Durch die Bauform des Trailers kann das Boot der Feuerwehr an allen Gewässern innerhalb der Gemeinde zu Wasser gelassen werden. Diese Gewässer können beispielsweise der Harkebrügger See, der Elisabethfehnkanal, die Soeste oder das Barßeler Tief sein. Das Einsetzen des Bootes geschieht häufig vom Deich, über kleine „Strandabschnitte“ oder andere Zugänge zum Gewässer. Das alte Fahrzeug wird in Kürze von der Gemeinde Barßel versteigert. Nähere Informationen dazu gibt es auch auf der Homepage der Feuerwehr.
