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Brandschützer ziehen Bilanz Feuerwehr leistet 2023 mehr als 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit

Martin Pille
Beförderte und Geehrte der Feuerwehr mit Gemeindebrandmeister Arthur Kasperczyk (links).

Beförderte und Geehrte der Feuerwehr mit Gemeindebrandmeister Arthur Kasperczyk (links).

Martin Pille

Bösel - Mit 60 Einsätzen im vergangenen Jahr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bösel „einsatzmäßig durchschnittlich belastet“. Diese Bilanz zogen Gemeindebrandmeister Arthur Kasperczyk und sein Vertreter Tobe Koppenberg während der Jahreshauptversammlung im Spritzenhaus.

18 Mal rückte die Wehr zu Bränden aus, darunter war ein Großbrand auf einem Bauernhof. Die Wehr wurde zudem zu zwei Verkehrsunfällen und zehn Sturmschäden gerufen. Aber auch Wasserschäden und Fehlalarme gehörten dazu. Neben den 2360 Einsatzstunden zählte die Wehr 7000 Dienststunden und 945 Stunden für die Weiterbildung, insgesamt 10 305 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit für die Bewohner des Ortes.

Aber auch abseits des Einsatzgeschehens entwickelte sich ein intensives Jahr für die Frauen und Männer der Wehr. Herausragend dabei war nach Worten Kasperczyks das in Eigenleistung gebaute Mehrzweck- und Logistikfahrzeug „Polaris Ranger“ und die kurzfristige Ersatzbeschaffung des GTLF 9000 auf einem Tatra-Fahrgestell.

Hand in Hand gearbeitet

„Das wurde nur möglich durch eine Hand-in-Hand-Arbeit zwischen Feuerwehr und Rathaus und das gemeinsame Ziehen an einem Strang“, sagte der Gemeindebrandmeister. Erwähnenswert auch der Hochwassereinsatz im Rahmen der Kreisfeuerwehrbereitschaft über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel hinaus. Ein durchschlagender Erfolg war im vergangenen Jahr auch der „Tag der offenen Tür“ mit einer großen Resonanz der Bevölkerung. Während andere Wehren über Nachwuchsmangel klagen, ist davon in Bösel keine Rede. Betreut von acht Betreuern sind derzeit 25 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr, davon fünf Mädchen.

Die Freiwillige Feuerwehr Bösel ist sich der Wertschätzung durch die Gemeinde gewiss: Zwei neue Fahrzeuge sollen in diesem Jahr den Fuhrpark ergänzen. Bürgermeister Hermann Block lobte die Wehr: „Ihr seid ein aktiver Teil der kommunalen Familie in Erfüllung einer Pflichtaufgabe für die Gemeinde und das ehrenamtlich in ständiger Bereitschaft jeden Tag und jede Nacht“. Nun laufe auch schon wieder die Aktualität des Feuerwehrbedarfsplans ab, der dann für die nächsten fünf Jahre fortgeschrieben werden müsse, sagte Block. Entsprechende Haushaltsmittel habe der Rat dafür schon bereitgestellt, sodass die Gemeinde die neuen Herausforderungen im Laufe des zweiten Halbjahres angehen werden.

24 Beförderungen

Sechs Nachwuchskräfte, teils Quereinsteiger, wurden in die aktive Wehr aufgenommen. 24 Mitglieder wurden befördert, darunter auch der Gemeindebrandmeister und sein Stellvertreter. Der Bürgermeister ehrte Dirk Lübbe für 40-jährige Mitgliedschaft und Arthur Kasperczyk, der 25 Jahre dabei ist.

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