Ramsloh - Derzeit ist das Kiosk-Gebäude am Hollener See bei Ramsloh noch eine Baustelle, aber bis zum Start der neuen Saison im nächsten Jahr soll alles fertig sein. Das sagt Saterlands Bürgermeister Thomas Otto (parteilos) im Gespräch mit unserer Redaktion.
Statisches Problem
Wie berichtet, ist der Kiosk „Zum Hollener See“ bereits vor Monaten aus Sicherheitsgründen mit einem Bauzaun von der Gemeinde Saterland abgesperrt worden. Zuvor waren Risse im Giebel und Fußboden des Obergeschosses, das der Fischereiverein Saterland nutzt, festgestellt worden. Die Fundamente waren bei einer vor mehr als 20 Jahren erfolgten Aufstockung des Gebäudes nicht wie seinerzeit durch die Baugenehmigung vorgeschrieben erweitert worden, sodass es zu einem ernsthaften statischen Problem gekommen war, hatte Bürgermeister Otto im Sommer erklärt.
Anfang August hatten dann die Sanierungsarbeiten begonnen. Damals hieß es von Seiten der Gemeindeverwaltung, dass die Arbeiten bis Ende Oktober abgeschlossen sein sollen. Danach sieht es derzeit aber nicht aus. So ist das Untergeschoss zum Teil noch entkernt und ohne Fenster. Die Arbeiten zur Sicherung der Gebäudestruktur seien jedoch im Weitesten abgeschlossen, berichtet der Bürgermeister. Daher soll der Fischereiverein Saterland zeitnah wieder sein Vereinsheim im Obergeschoss des Gebäudes nutzen können.
Pachtvertrag gekündigt
In den Räumen des Kiosks im Untergeschoss stünden jedoch noch kleinere Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an. Gerade letztere werden auch mit Blick auf einen Betreiberwechsel durchgeführt. Wie Bürgermeister Otto berichtet, hat der bisherige Betreiber des Kiosks, zu dem auch der Zeltplatz am Hollener See und ein Gebäude mit Sanitäranlagen gehören, seinen Pachtvertrag zum Ende des Jahres gekündigt. Derzeit laufe die Suche nach einem Nachfolger. „Es gibt Interessenten“, sagt der Bürgermeister.
Ein großes Problem ist am Hollener See weiterhin die Vermüllung. Bislang lagen die Aufräumarbeiten bei dem Pächter des Kiosks. Aus Sicht des Bürgermeisters müsse die Gemeinde hier schauen, ob man diese Aufgabe weiterhin dem Kiosk-Betreiber aufbürde oder die Gemeinde einen Teil der Aufräumarbeiten am See übernehme. Das solle im Zuge des Betreiberwechsels diskutiert werden.
