Freudige Gesichter gab es bei den Männern des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr Markhausen, als das Vorstandsmitglied der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe, Nikolaus Hüls, und der Leiter der Markhauser Spadaka-Filiale, Christoph Untied, den Vertretern der Feuerwehr im Spritzenhaus einen Scheck über 2600 Euro überreichten. Zum einen soll mit einem Teil des Geldes die Ausbaumaßnahme des Feuerwehrhauses, die fast ausschließlich in Eigenleistung erbracht wird, unterstützt werden. Zum anderen soll auch die Jugendarbeit der Feuerwehr gefördert werden.

Ortsbrandmeister Heinz Kösjan, der den Bankern die Baumaßnahme vor Ort erläuterte, dankte im Namen des Kommandos sowie aller Feuerwehrmänner für das Sponsoring. In Zeiten, in denen die öffentlichen Kassen immer weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stellen könnten, komme der Geldsegen sehr gelegen.

Damit hatten die Schüler nicht gerechnet, als sie vor fast vier Wochen das Auschwitz-Ausstellungsprojekt „Werden sie uns wehtun? – Kinder und Jugendliche in Auschwitz 1940-1945“ im Friesoyther Rathaus der Öffentlichkeit vorstellten. Für ihre außergewöhnliche Mitarbeit an dem Projekt, das auch ein Zeichen gegen den gegenwärtigen Rassismus setze, wurden sie jetzt von Elisabeth Schramm, der Vorsitzenden des Kreisverbandes Cloppenburg der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit schwergewichtigen Buchpräsenten ausgezeichnet. Schramm würdigte besonders, dass die Schüler zusammen mit Lehrer Michael Podkrajac sich in ihrer Freizeit mit dem schwierigen Thema befasst haben.

Erneut mit der Bestnote 1,0 wurde eine routinemäßige und unangemeldete Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Niedersachsens im Seniorenzentrum „Haus am Pastorenbusch“ in Altenoythe abgeschlossen. Die Vertreter des MDK prüften die in ganz Deutschland geltenden Qualitätsrichtlinien zur pflegerischen, medizinischen Versorgung auf der Grundlage nationaler Expertenstandards. Der Umgang mit demenzkranken Bewohnern, die soziale Betreuung und die Alltagsgestaltung sowie auch die hauswirtschaftliche Versorgung und die Einhaltung der Hygienevorschriften waren ebenfalls Prüfkriterien. Die Prüfer des MDK erteilten die Bestnote 1,0, verbunden mit einer „hervorragenden Arbeit und einem sehr hohen fachlichen Standard“.