Friesoythe - Mit einem lauten Knall zerplatzt ein Luftballon, gleichzeitig hält ein Junge mit vor Anstrengung zitternden Armen zwei Wasserflaschen waagrecht in die Höhe. Dazu anfeuernde Rufe und fröhliches Stimmengewirr im Hintergrund.

Am Montag ist das „Zeltlager zu Hause 2.0“ der Ministrantinnen und Ministranten der Kirchengemeinde St. Marien Friesoythe mit einer „Olympiade“ gestartet. Eigentlich sollte die Aktion im Stadtpark stattfinden, doch wegen des schlechten Wetters mussten die Organisatorinnen Johanna Lamping und Anne Behrens kurzerhand umdisponieren und ins Franziskushaus ausweichen.

Bis Freitag findet das alternative Zeltlager statt. Geplant sind Backen, Kino, Chaos-, Adventure- und Omisuchspiel, Lagerrunde und Geocaching – nach Möglichkeit im Stadtpark. Insgesamt 23 Kinder haben sich angemeldet, die einzelnen Aktionen konnten frei ausgewählt werden.

An den richtigen Zeltlagern, die vor der Corona-Pandemie stattfanden, hätten deutlich mehr Kinder teilgenommen, sagt Behrens. „Wir haben überlegt, ein normales Zeltlager zu planen, uns dann aber schnell dagegen entschieden.“ Die Pandemie-Lage sei nicht absehbar gewesen. „So waren wir auf der sicheren Seite.“

Mehr als 15 Betreuerinnen und Betreuer kümmern sich um einen reibungslosen Ablauf. Sie hoffen, im nächsten Jahr wieder in ein richtiges Zeltlager fahren zu können.

Marlis Stein
Marlis Stein Redaktion Westerstede