Friesoythe/Firrel - Normalerweise gehen sie ja als Überflieger ins Spiel, diesmal wollten sie selbst einen Höhenflug stoppen – was gelang: Die Landesliga-Fußballer Hansa Friesoythes haben am Sonntag das zuletzt dreimal siegreiche Team GW Firrel zur Landung gezwungen – indem sie bei den Grün-Weißen einen 2:0-Erfolg landeten. „Das war ein hartes Stück Arbeit, aber ein verdienter Sieg“, freute sich Hansas Co-Trainer Alexander Wieborg.
In einer Begegnung zweier bissig agierender Mannschaften haben zunächst die Firreler Vorteile und zwei gute Chancen. Aber zum Glück ist Hansa im Duell mit dem Team der Stunde mit dem Querbalken im Bunde: Ein Schuss Manuel Sudas klatscht an die Latte des Gäste-Gehäuses. Anschließend hat Hansa mehr vom Spiel und ebenfalls zwei Chancen. Aber auch Robert Plichta und Janek Siderkiewicz können den Ball zunächst nicht im Tor unterbringen.
Allerdings sollte Plichta das noch gelingen: In der 41. Minute setzt sich Lucas Baumeister über die linke Seite durch und flankt in den Strafraum, wo ein Firreler am Ball vorbei segelt. Plichta holt die Kugel geschickt runter und jagt sie ins Netz.
In Hälfte zwei hat das Team des Trainers Hammad El-Arab selbst noch einige Chancen, aber auch etwas Glück, dass Reinhard Grotlüschen den Ball in der 74. Minute nicht reinhaut. Eben jener Grotlüschen knallt dann auch noch kurz vor Schluss mit dem Kopf gegen Sebastian Plogs Kopf. Offenbar kurzzeitig ohne Bewusstsein, muss er nach einer etwas längeren Unterbrechung ins Krankenhaus gebracht werden. Plog kann weiterspielen und sieht in der Nachspielzeit, wie Keven Oltmer im Firreler Strafraum gefoult wird – und den fälligen Strafstoß dann selbst zum 2:0-Endstand verwandelt.
Tore: 0:1 Plichta (41.), 0:2 Oltmer (90.+12, Foulelfmeter).
Hansa: Bosilca - Schlangen (75. Plaggenborg), Plog, Thomes, Thoben - Baumeister (70. Werner), Hinrichs, Siderkiewicz, Kaufmann (85. Moussa) - Oltmer, Plichta (80. Ruhe).
Sr.: Kramer (RW Sande).
