Friesoythe - Das ging schnell. Am frühen Montagmorgen wurden die Wände der neuen Kindertagesstätte auf der Burgwiese in Friesoythe angeliefert. Ein Element nach dem anderen wurde per Kran vom Transporter gehoben und an die richtige Stelle gesetzt. Die Betreuungseinrichtung für rund 105 Kinder wird im sogenannten Holzrahmenbau erstellt. Und so war es möglich, dass bereits am Abend die ersten Räume im Rohbau fertig waren.
Start im März
Erste Stadträtin Heidrun Hamjediers ist zuversichtlich, dass die Kita Anfang 2021 fertig gestellt sein wird. „Wir gehen daher von einer Inbetriebnahme im März aus.“ Wie die neue Kindertagesstätte heißen soll, steht noch nicht fest. Hamjediers: „Dazu werden wir uns jetzt Gedanken machen. Vorschläge sind natürlich immer willkommen.“
In der 1100 Quadratmeter großen Einrichtung entstehen drei Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen. Die Kindergartengruppen werden jeweils von zwei pädagogischen Mitarbeiterinnen begleitet. In diesen Gruppen werden bis zu 25 Kinder betreut. Die Krippengruppen werden von jeweils drei Fachkräften betreut und es können maximal 15 Jungen und Mädchen Teil dieser Gruppe sein. Eltern, die sich für einen Platz für ihr Kind interessieren, können sich schon bald Online bewerben. „Wir werden die Einrichtung demnächst in das Programm ,Little Bird’ aufnehmen, so dass sich Eltern, die Interesse an einem Kindergarten- oder Krippenplatz in der neue Kita haben, diese Option auch wählen können“, kündigte Hamjediers an (www.little-bird.de).
Die Einrichtung leiten wird Irma Willer. Noch ist sie Leiterin der provisorischen Einrichtung „Haus für Kinder Scheefenkamp“. Die Kinderbetreuung an diesem Standort wird aber nach Fertigstellung der Kita Burgwiese eingestellt. Ein Schwerpunkt liegt in der bewegungsorientierten Sprachförderung, ließ Willer vor einigen Wochen durchblicken.
Drei Millionen Euro
Angedacht sind zwei Kindergartengruppen im Vormittagsbereich 8 bis 13 Uhr sowie eine Ganztagsgruppe Kindergarten in der Zeit von 8 bis 16 Uhr. Außerdem sind eine Vormittags- und eine Ganztagskrippengruppe zu den gleichen Zeiten geplant. Sonderöffnungszeiten vor und nach der Regelöffnung sollen nach Bedarf angeboten werden.
Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf knapp drei Millionen Euro. Die Stadt selbst muss von dieser Summe rund 1,74 Millionen Euro tragen. Der Landkreis Cloppenburg steuert 868 000 Euro bei und das Land Niedersachsen 360 000 Euro.
