Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Wochenmarkt in Friesoythe Händler sollen in die Stadtmitte ziehen

Friesoythe - Jeden Freitagmorgen findet in Friesoythe ein Wochenmarkt satt. Seit einigen Jahren befindet sich dieser kleine, feine Markt auf dem Europaplatz, in unmittelbarer Nähe zu einem Verbrauchermarkt. Dort erfreut er sich immer größerer Beliebtheit. Es gibt aber konkrete Pläne, den Standort zu verlegen – und zwar mitten in die Stadt.

Die Idee ist nicht ganz neu. Bürgermeister Sven Stratmann (SPD) hatte schon des Öfteren im Rahmen der derzeitigen Innenstadtsanierung anklingen lassen, dass nach Beendigung aller Baumaßnahmen eine Standortverlegung denkbar sei und die Stadtmitte als Marktplatz genutzt werden könne. Gespräche mit der Pfarrei St. Marien über die Nutzung des Kirchvorplatzes wurden auch schon geführt. Auch eine Sperrung der Lange Straße zwischen altem Rathaus und St.-Marien-Kirche sei denkbar.

Stärkere Vermarktung

Doch erst ein aktueller Antrag der CDU/FDP-Fraktion brachte das Thema Wochenmarkt auf die politische Agenda. Auf der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Soziales und Gesundheit am Mittwochabend im Forum am Hansaplatz wurde erstmals öffentlich darüber diskutiert.

Einig waren sich alle darin, dass der Wochenmarkt stärker beworben und durch weitere Anbieter noch attraktiver gemacht werden müsse. Und das unabhängig von der Standortfrage. Schließlich gehe es vor allem darum, was sich der Kunde wünsche, sagte CDU/FDP-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Krone. Auch die Anbieter müssten auf jeden Fall bei einer Verlegung des Marktes mitreden können.

„Der Wochenmarkt hat sich gut entwickelt“, sagte Pia van de Lageweg (SPD) und regte an, mehr Anbieter von regionalen Erzeugnissen mit ins Boot zu holen. Da den Erzeugern aber oftmals die Zeit fehle, selbst hinter einem Stand zu stehen, schlug sie vor, dass sich diese einen Stand teilen und so nur eine Person bedienen brauche.

Stadt entwirft Konzept

Dieser Gedanke wurde von der Ersten Stadträtin Heidrun Hamjediers gleich aufgenommen. Eventuell könne die Stadt Stände erwerben, diese den heimischen Erzeugern zur Verfügung stellen und vielleicht sogar selbst für Verkäufer sorgen. Die Stadt werde bis zur Sitzung des Verwaltungsausschusses am 16. Juni ein Konzept zur Attraktivitätssteigerung des Wochenmarktes am aktuellen Standort erarbeiten. Gemeinsam war man sich einig, die Standortfrage erst nach Beendigung der Innenstadtsanierung – also in einem Jahr – zu klären.

Carsten Bickschlag
Carsten Bickschlag Redaktion Münsterland (Leitung Cloppenburg/Friesoythe)
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Ins DLV–EM-Team berufen: Talea Prepens

LEICHTATHLETIK DLV nominiert Talea Prepens doch noch für EM

Steffen Szepanski
Cloppenburg
Ziel des Neugeborenenhörscreenings mit angeschlossenem Tracking ist es, schwerhörige Kinder möglichst innerhalb der ersten sechs Lebensmonate zu behandeln – beispielsweise mit einem Cochlea-Implantat.

OLDENBURGER HÖRZENTRUM FORDERT LANDESWEITE UNTERSUCHUNGEN Trotz Anspruchs – 86 Prozent der Babys werden nicht auf Schwerhörigkeit getestet

Anja Biewald
Oldenburg
Michaela Dirks ist Vorsitzende des Vereins Transplant-Kids in Wiesmoor.

TRANSPLANT-KIDS AUS WIESMOOR ÜBER ORGANSPENDEN In Deutschland gibt es im europäischen Vergleich nur wenige Organspender

Katrin Von Harten-Wübbena
Wiesmoor
Interview
Gilt als Kämpferin für Behindertenrechte: die Europa-Abgeordnete Katrin Langensiepen (Grüne) vor dem Werbeplakat „Ein Fest für Europa“ am Kröpke in Hannover

EUROPA-ABGEORDNETE KATRIN LANGENSIEPEN (GRÜNE) Sie kämpft in der EU für die Rechte der Menschen mit Behinderung

Stefan Idel Büro Hannover
Die Mitglieder vom BSV Kickers Emden stimmen am Donnerstagabend für die Ausgliederung der ersten Herren in eine GmbH.

FUSSBALL IN OSTFRIESLAND Mitglieder geben Grünes Licht für die Kickers-Emden-GmbH

Lars Möller
Emden