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NWZonline.de Region Cloppenburg

Frühlingsfest und Theater

22.05.2019

Das Frühlingsfest des St. Christophorus Kindergartens in Friesoythe fand viel Anklang. Das Wetter hatte es sehr gut gemeint und so konnten alle Kinder und ihre Familien den Nachmittag mit Spaß und Spiel draußen verbringen. „Miteinander ein schönes Fest feiern“, lautete das Motto des Tages.

Für die Besucher gab es verschiedene Angebote. Die Kinder erfreuten sich insbesondere am Trampolinspringen oder an der Hüpfburg des Deutschen Roten Kreuzes. Das DRK Friesoythe war zudem mit einem Krankenwagen vor Ort, der von den Besuchern besichtigt werden konnten. Bereitschaftsleiter Ralf Hagen gab dazu reichlich Informationen. Mancher Besucher ließ auch seinen Blutdruck messen.

Am Lagerfeuer wurde Stockbrot gebacken. Bei den Frühlingstemperaturen war besonders der Eisstand stets dicht umlagert. Auch eine Bastelstube war eingerichtet. Besondere Spannung rief die Tombola hervor, bei der wertvolle kleine Preise vergeben wurden.

Viele Personen haben dieses Fest großzügig unterstützt. Natürlich war auch für das leibliche Wohl mit Grillwurst, Kaffee, Tee und selbst gebackenem Kuchen gesorgt.

„Wir sind ein tolles Team – Träger, pädagogisches Personal, Großeltern, Eltern und ganz besonders: die Kinder“, meinte Leiterin Marlies Looschen beim gelungenen Fest.

Einen unterhaltsamen und zugleich inspirierenden Abend erlebten Eltern und Erzieherinnen im Kindergarten „Haus für Kinder“ in Friesoythe. Zu Gast war die Theaterpädagogische Werkstatt aus Osnabrück. „Eltern sein – ein Kinderspiel!?“, so war die Veranstaltung überschrieben.

Bevor Susanne Gorgs und Jörg Artmann von der Theaterpädagogischen Werkstatt mit ihrem Programm begannen, war jedoch zunächst das Publikum am Zug. Zuschauerinnen und Zuschauer mussten die Frage beantworten: Was bedeutet Eltern sein? Auf Zetteln schrieben die Teilnehmer ihre Antworten. Dabei hatten die Eltern ganz unterschiedliches geschrieben: Aufregend, vielseitig, eine Herausforderung, ein Abenteuer, schön und gelegentlich nervig – so lautete eine Auswahl aus den Antwortzetteln.

Kinder brauchen keine perfekten Eltern – sondern liebevolle Mütter und Väter, die an ihren Aufgaben wachsen, sich selbst nicht vergessen und mit Sicherheit an der Seite ihrer Kinder bleiben. Zur Veranschaulichung stellten Gorgs und Artmann mehrere Szenen vor, die jede Mutter und jeder Vater kennt: Etwa den Einkauf im Supermarkt, der zum Stress ausarten kann und die Nerven der Erziehungsberechtigten strapaziert. „Ich will aber ein Eis. Warum darf ich keine Chips haben?“. Susanne Gorgs und Jörg Artmann spielten jeweils eine mögliche Version der Alltagsszene. Sie zeigten, wie sich klassische Konflikte zwischen Eltern und Kindern lösen lassen: kreativ, liebevoll, gemeinsam und mit viel Humor. Das ist in der Praxis zwar nicht immer einfach, aber der Mühe wert. Und einen wichtigen Punkt betonten sie: Die Entscheidung muss zum Entscheider passen. „Eltern müssen authentisch sein“, so die Gäste aus Osnabrück.

Das Auf- und Wegräumen der Spielsachen, Besuche bei den Großeltern und das Abholen vom Kindergarten stellten die Schauspieler ebenfalls dar. Das Besondere: Der Ausgang der gespielten Szenen ist variabel und zeigt so einfache und kreative Möglichkeiten zur Entspannung einer sich entwickelnden Eskalation. Im Anschluss an das Theaterprogramm blieb Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Größe des Toten Winkels bei einem Lkw oder einem Bus ist für viele Kinder nur schwer vorstellbar. Die Schüler der 5. und 6. Klassen der Realschule Friesoythe konnten sich nun ein eigenes Bild machen und nahmen am Steuer eines Lkw Platz. Lehrer Michael Holz erklärte ihnen, in welche Spiegel ein Fahrer beim Abbiegen gucken muss und der Rest der Klasse stellte sich in den besagten Toten Winkel. So wissen die Zehn- bis Zwölfjährigen nun auch, in welchem Bereich sie nicht gesehen werden, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind.

„Ich hoffe, dass das Thema für die Schüler durch dieses praktische Beispiel anschaulicher dargestellt wird“, betont Lehrerin Kerstin Hagedorn-Schmedes, sie ist für Mobilität zuständig. Bei Tobias aus der 6b hinterließ diese Form des Unterrichts Eindruck: „Ich hätte nicht gedacht, dass der Tote Winkel so groß ist und werde jetzt noch stärker aufpassen, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin.“

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