Zum dritten Mal hatte der HSV-Fanclub Petersdorf am Wochenende zur HSV-Fußballschule eingeladen. „Das war wieder ein voller Erfolg“, zog Andreas Rumpke vom HSV-Fanclub Bilanz. Rumpke ist auch Jugendobmann des SV Petersdorf. Die Idee, die Fußballschule für den HSV-Fanclub nach Petersdorf zu holen, kommt auch von ihm. Er hatte mit seinem Sohn an einer ähnlichen Veranstaltung in Emstek teilgenommen und dann gemeint, dass man dies auch in Petersdorf machen könne. Er hat dann den entsprechenden Kontakt aufgenommen.

„Das ist bisher gut angenommen worden, die ersten haben sich dann spontan nach Ende der Fußballschule für dieses Jahr wieder angemeldet“, berichtete Andreas Rumpke. Mehr als 60 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren verbrachten zwei Tage lang auf dem Petersdorfer Sportplatz. Die Kinder kamen aus Petersdorf und der näheren Umgebung. Für Organisation und Verpflegung des Fußballnachwuchses sorgten die Mitglieder des Petersdorfer Fanclubs.

Fünf hochklassige Trainer oder Spieler mit Regionalliga- oder Drittliga-Erfahrung sorgten für die sportliche Leitung. Sie gehören freiberuflich dem Team der HSV-Fußballschule an. Theorie und Praxis waren an beiden Tagen angesagt. Dabei wurde großer Wert auf Technik, Torschuss, Passspiel und Zweikampf gelegt. Und auch manche Zuschauer kamen vorbei, um den Trainern und den Kindern über die Schulter zu schauen.

Fleißig waren die Eltern auf Initiative des Schulelternrats der St.-Martin-Schule. Sie unterstützten am Sonnabend mit ihrer aktiven Hilfe den Schulgarten. Es galt etwa, die Beete einzufassen. „Wir sind den Eltern für ihre Unterstützung sehr dankbar“, sagt Schulleiterin Rita Schorling.

Den Schulgarten gibt es seit vier Jahren. Gepflegt wird er zurzeit von 13 Kindern der dritten und vierten Klassen. Sie haben sich in der Garten-AG zusammengeschlossen. Jedes Kind betreut ein Beet von einem Quadratmeter. Es kann von jedem Kind genutzt werden, egal ob für Blumen oder Gemüse. Jeden Freitagmittag treffen sich die Kinder zur AG. Auch während der Woche wird der Garten von den Kindern gepflegt. Geleitet wird die AG von der ehemaligen Lehrerin Christa Tönjes und der pädagogischen Mitarbeiterin Andrea Schlömer. „Es gibt ein Gartenjahr – von Januar bis Januar“, sagt Schlömer. So lernen die Kinder alles kennen, was im Gartenjahr anfällt – von der Saat bis zur Ernte. Außerdem führen die Kinder ein Gartentagebuch. Hier wird von ihnen nicht nur festgehalten, wie sich der Garten entwickelt, sondern auch, was sich zur selben Zeit in der Natur und Umwelt ereignet.

Der Schulgarten wird nicht nur zur Pflege genutzt. Hier kann sich jedes Kind in den Pausen zur Ruhepause oder zum Lesen zurückziehen.

Die Sitzgelegenheiten ermöglichen es auch, dass ganze Klassen ihren Unterricht in den Garten verlegen. Hier haben Schulleiterin Rita Schorling, Andrea Schlömer und Christa Tönjes noch einen großen Wunsch: „Uns fehlt noch eine Überdachung über der Sitzgruppe“, sagen alle drei.

Sponsoren könnten sich gerne bei ihnen melden.