Rom/Cloppenburg - Nach einem imposanten Aufbruch mit 20 Bussen mit 917 Schülerinnen und Schülern des Cloppenburger Gymnasiums Liebfrauenschule (ULF) sowie deren Begleitpersonen kamen diese nach 22 bis 24 Stunden Fahrt am Samstagnachmittag mehr oder weniger müde auf dem Campingplatz südlich von Rom an. Dort erkundeten sie zunächst den Platz, ihre Bungalows und vor allem den Pool, der bei Temperaturen von 30 Grad die gesamte Woche eine herrliche Abkühlung bietet. Ein reichhaltiges Abendessen und ein abendliches Einstimmungsprogramm machten Lust auf die bevorstehende Woche in der italienischen Hauptstadt.

Am Sonntag und Montag gab es – durch ein reichhaltiges Frühstück gestärkt – auch gleich ein straffes Programm. Nach Jahrgängen gestaffelt wurden für die Stufen fünf bis sieben, acht bis zehn und die Oberstufe unterschiedliche Programmlinien und Stadtführungen angeboten. Der Petersplatz mit der durch den Papst zelebrierten Angelusmesse, die Engelsburg, die Piazza Navona, das Pantheon, der Trevibrunnen, die Spanische Treppe, die Piazza del Popolo, das Forum Romanum und das Colosseum hinterließen einen bleibenden Eindruck. Eine stimmungsvolle Lichterfahrt, bei der die Klassen nach Anbruch der Dunkelheit in ihrem jeweiligen Bus durch die Ewige Stadt gefahren wurden, ließ die Gymnasiasten staunen. Die Oberstufenschüler kamen am Sonntagabend darüber hinaus in den Genuss eines Besuchs des Restaurant- und Studentenviertels Trastevere.

Sehr zufrieden zeigen sich Schulleiter Andreas Weber und Reiseveranstalter Hans Höffmann mit dem bisherigen Verlauf. Besonders die jüngeren Jahrgänge verhielten sich vorbildlich, hieß es. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, die gesamte Schulgemeinschaft – auch die Jüngsten – mitzunehmen.

Absolut erforderlich ist während der gesamten Woche bei den hohen Temperaturen, genügend zu trinken. In Notfällen ist eigens mitgereistes medizinisches Personal rund um die Uhr ansprechbar. Glücklicherweise sind die Trinkflaschen schnell an den vielen städtischen Trinkwasserbrunnen gefüllt. Auch das ein oder andere italienische Gelato sorgte bisher für die innere Abkühlung.