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NWZonline.de Region Cloppenburg

Ferienpass-Aktion: Knifflige Rätsel und schaurige Schreie in der Turnhalle

13.08.2019

Garrel Gruselige Musik ertönt in der alten Turnhalle in Garrel, ein Schrei geht durch Mark und Bein, Blut verschmierte Hände schlagen gegen das Glas, hinterlassen zwei Abdrücke – ein 16-jähriges Mädchen, Dora Hoffnung, wurde entführt, so die Erklärung. Was sich wie ein Krimi anhört, ist tatsächlich ein Puzzle- und Detektivspiel für Kinder im Rahmen der Garreler Ferienpassaktion. Den so genannten „Escape Room“ hatte die DJK Garrel vorbereitet.

Insgesamt 33 Jungen und Mädchen machten sich am Freitag in drei Durchgängen, aufgeteilt in zwei Altersgruppen, auf die Suche nach Dora Hoffnung.

Die Fakten: Dora Hoffnung wird seit dem 12. Juli vermisst, sie ist am 9. Dezember 2002 geboren, hat schulterlanges, dunkelblondes Haar und ist 1,68 m groß. Zuletzt gesehen wurde das Mädchen an der „kleinen“ Turnhalle in Garrel. Sie hatte eine dunkle Hose und ein helles T-Shirt an und ein besonderes Merkmal ist die pinke Schleife in ihren Haaren.

In einen dunklen Raum geführt war es nun die Aufgabe der jungen und Mädchen, Rätsel zu lösen, Schlösser zu knacken und schließlich Dora Hoffnung zu finden. Eine Stunde, mehr Zeit gab es nicht für die Befreiung. Akribisch wurde der Raum von der kleinen Gruppe inspiziert, Gegenstände wurden umgedreht, in Kisten nach versteckten Hinweisen gesucht. Schnell war eine Schachtel mit Schlüsseln gefunden, doch jeden einzelnen auszuprobieren war nicht die Lösung. „Löst das Rätsel“, gab es als Hinweis. Bilder wurden Zahlen und Gegenständen zugeordnet, Buchstaben zu Worten zusammen gepuzzelt und auch kleine Rechenaufgaben warteten in dem Raum.

„Die Jungen und Mädchen waren clever“, freuten sich erste Vorsitzende Olga Ermilow und Trainerin Isabell Hüther. Als ihnen eine Schwarzlicht-Röhre in die Hände fällt, ist schnell klar: „Es gibt eine versteckte Botschaft!“ Schritt für Schritt wurden die Wände beleuchtet und die Botschaft notiert. Am Ende reichte die Zeit, Dora Hoffnung konnte befreit werden und die Jungen und Mädchen verließen stolz mit einer Urkunde den „Escape Room“.

„Für uns war es toll, so etwas einmal selber zu organisieren“, waren sich die Verantwortlichen der DJK Garrel einig. „Das war einfach mal etwas Spannendes!“ Sowohl Olga Ermilow als auch Trainerin Isabell Hüther können sich vorstellen, so etwas noch einmal zu organisieren. „Es gibt sicherlich auch an der ein oder anderen Stelle Optimierungsbedarf“, schmunzeln die beiden. „Wir waren sehr erstaunt, wie schnell die Kids doch teilweise sind.“

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