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Gräbersegnung in St.-Johannes-Baptist Garrel Nicht mehr als 1000 Gäste

Hubert Looschen
Pfarrer Paul Horst (l.) und Rechnungsführer Florian Böckmann laden zur Gräbersegnung ein.

Pfarrer Paul Horst (l.) und Rechnungsführer Florian Böckmann laden zur Gräbersegnung ein.

Garrel - In diesem Jahr wird es auf allen Friedhöfen der Pfarrgemeinde Sankt Johannes Baptist wieder eine Gräbersegnung mit Beteiligung der Angehörigen geben. Das teilten Pfarrer Paul Horst und Rechnungsführer Florian Böckmann jetzt mit. Ausschlaggebend für die Möglichkeit der Gräbersegnung ist die aktuelle Lage zur Pandemie-Verordnung, nach der im Freien Veranstaltungen mit 1000 und mehr Personen erlaubt sind.

Abstandsregeln

Allerdings soll die Zahl 1000 nicht überschritten werden. Das ist für die Friedhöfe in Falkenberg, Beverbruch und Nikolausdorf gegeben. Anders stellt sich die Situation in Garrel dar. Auf dem Friedhof gibt es etwa 1000 Gräber, die Zahl der Angehörigen war früher deutlich höher. Darum wird es in Garrel zwei Termine für die Segnungen geben: Am Sonnabend (30. Oktober) um 18.15 Uhr, unmittelbar nach der Vorabendmesse, die um 17 Uhr beginnt, in der auch die Ansprache gehalten wird. Außerdem wird am Sonntag (31. Oktober) ab 17 Uhr die Segnung der Gräber vorgenommen.

Das Tragen einer Maske sei zwar nicht vorgeschrieben, dennoch wird um das Tragen beim Kommen und Gehen gebeten. Auch auf die Abstandsregel soll geachtet werden, bittet Rechnungsführer Florian Böckmann die Besucher der Gräbersegnung.

Termine absprechen

„Wir bitten herzlich, dass sich Verwandtschaften für die Besuche absprechen und so beide Termine wahrnehmen“, sagt Pfarrer Horst. Die Zahl darf 1000 Gäste nicht überschreiten, weil sonst die Auflagen deutlich höher sind. Damit wären eine Dokumentationspflicht und eine Einlasskontrolle nötig. Das wolle man vermeiden. Darum gäbe es einen weiteren Termin, begründet Paul Horst das zusätzliche Angebot.

Wertvolles Zeichen

Die Gräbersegnung sei ein wertvolles Zeichen für die Verbundenheit der Lebenden mit den Verstorbenen. „Die Verstorbenen haben vor uns für uns gelebt“, sagt der Geistliche. Nachfolgende Generationen zeigten durch den Besuch der Gräber ihre Dankbarkeit für die Leistungen der Verstorbenen. Die Verbundenheit der Lebenden mit den Toten sei auch der Grund dafür, dass auf den Friedhöfen Garrels keine anonymen Bestattungen möglich seien. Der Name und die Heimat dürften nicht vergessen werden.

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