Vor 60 Jahren ist der heute 95-jährige Heinrich Kröger aus Scharrel der Kolpingfamilie Scharrel beigetreten. Für seine langjährige Treue zeichneten ihn Präses Diakon Heinrich Thoben und Vorsitzender Dietmar Lührs mit einer Urkunde und Ehrennadel aus. In seiner Laudatio betonte Thoben, dass er immer aktiv gewesen sei – in vielen Vereinen und der Politik. Auch im Vorstand der Kolpingfamilie wirkte er einige Jahre mit. Ebenfalls seit 60 Jahren gehört auch Josef Jans zum Kolpingwerk. Er kam als junger Mann zunächst zur Kolpingfamilie Lastrup und wechselte nach seiner Heirat zu den Kolpingern in Scharrel. Auch er habe in seinem Leben viel geleistet, lobte Thoben und würdigte besonders seine Pionierarbeit, die er über Jahrzehnte im Kreuzbund geleistet habe. Eine Urkunde und Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft erhielt Egon Braun. Für ihre 25-jährige Treue zur Kolpingfamilie wurden Kerstin Hesenius, Frank Büter, Kerstin Wallschlag und Christof Naber ausgezeichnet.

Über 150 Stunden haben die 15 ehrenamtlichen Helfer aus dem Schützenverein, dem Männergesangverein und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Ortsgruppe Sedelsberg, in den vergangenen Monaten investiert, um das Ehrenmal in der Ortsmitte an der Hauptstraße zu sanieren. Unter der Leitung von Ludger Osterwick haben sie die Ummauerungen vom Fundament her neu aufgemauert, die Pflasterungen neu verlegt und alle Beschriftungen auf den Tafeln erneuert. Auch die Anpflanzungen um das Ehrenmal herum wurden durch eine Baumschule erneuert.

Mehr als 2000 Euro haben die Helfer investiert. Finanzielle Unterstützung haben sie dabei von der Gemeinde Saterland erhalten. Am Mittwochabend hat der Vorsitzende des Schützenvereins, Bernd Knelangen, die Helfer zu einem Kohlessen ins Schützenhaus eingeladen, wo er ihnen für das gelungene Werk und ihren uneigennützigen Einsatz dankte.

Ein Dank ging auch an Reimund Glende vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. In Sedelsberg war es dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gelungen, mit der KLJB Sedelsberg eine Jugendgruppe gefunden zu haben, die sich über drei Jahren bereit erklärt hat, die alljährliche Haussammlung für die Kriegsgräberfürsorge durchzuführen. Das laufe ganz hervorragend, lobte Glende die Jugendlichen.