Traditionell hatte SPD-Landtagsabgeordnete Renate Geuter wieder in der Vorweihnachtszeit Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis nach Hannover eingeladen. Zunächst ging es zum Landtag. Nach einer kurzen Begrüßung wurde die Besuchergruppe umfassend über die Arbeit und Arbeitsweise des Landesparlamentes durch einen Film informiert, um dann anschließend den Debatten im Plenarsaal beizuwohnen. Zum Zeitpunkt des Besuches stand eine Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst und eine Änderung des Gesetzes über das Landesblindengeld für Zivilblinde zur Debatte.
In einer anschließenden Diskussion mit den Landtagsabgeordneten nutzten die Besucher die Möglichkeit, ihre Fragen loszuwerden. Danach stand der Besuch des Weihnachtsmarktes auf dem Programm. In eigener Regie hatten die Mitreisenden die Möglichkeit, über den Weihnachtsmarkt zu schlendern oder andere interessante Entdeckungen in der Innenstadt zu machen.
Mit der diesjährigen Weihnachtsfeier hat der Ortsverein der AWo Friesoythe sein Jahresprogramm beendet. Mit einem reichhaltigen Mittagessen und Leckereien verging für die 45 Teilnehmer im Franziskushaus der St.Mariengemeinde der Nachmittag wie im Flug. Gesang und Musik und auch kleine Tanzdarbietungen von den Kindern des Regionalverbandes Friesoythe für Zusammenarbeit mit Osteuropa (ZMO) sorgten für ein kurzweiliges Programm.
Mit jeder Menge Applaus und einer Weihnachtstüte wurden die Kinder belohnt. Die Senioren sangen tatkräftig Weihnachtslieder mit. Auch sie wurden mit einer großen Weihnachtstüte bedacht.
Bei dem diesjährigen Matjesessen konnte der Ortsverein Friesoythe, wie in den vergangenen Jahren, eine Spende an das Kinderhospiz überreichen. Günter Lipka, stellvertretender Kreisvorsitzender, übergab die Spende in Höhe von 301,27 Euro an Dr. Günter Meschede vom Hospiz. Für das kommende Jahr wollen sie versuchen, den Betrag zu steigern.
Eine unvergleichlich schöne plattdeutsche Adventsfeier hatte der Landfrauenverein Gehlenberg-Neuvrees-Hilkenbrook für seine Mitglieder und der KFD in der Gaststätte Reiners in Gehlenberg gestaltet. Der Einladung waren zahlreiche Frauen gefolgt. Der Vorstand hatte in den Tagen zuvor Weihnachtsplätzchen gebacken. Die Gruppe „Klang Clör“ begleitete den Abend.
Mit lustigen und auch besinnlichen plattdeutschen Geschichten, Texten und Liedern begeisterte „Klang Clör“ die Gäste. Autorin der Geschichten und Texte ist Gertrud Herzog aus Harkebrügge. Sie las aus ihrem Buch „Sommersünn`un Grummelwolken“ vor. Für die musikalischen Vorführungen war ihr Bruder Franz kl. Holthaus an der Gitarre, ihre Tochter Andrea Kuper mit der Flöte und Achim Bütlw auch mit der Gitarre dabei. Einige Adventslieder wurden mit den Frauen gemeinsam gesungen.
Die Gruppe „Klang Clör“ nimmt erst seit circa einem Jahr offizielle Auftritte wahr. Mit den Erlösen der Auftritte und dem Verkauf ihrer CDs unterstützen sie die Hondurashilfe über die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), Landesverband Oldenburg. kl. Holthaus engagiert sich seit 15 Jahren für Honduras und war bereits direkt vor Ort. Er berichtete den Frauen an dem Abend von seinen Eindrücken.
Irmgard Sonntag aus Neuscharrel ist seit 45 Jahren ehrenamtlich in der Nikolausgruppe der Gemeinde die gute Fee. Gekonnt hat sie in der Zeit den Nikolaus, Knecht Ruprecht und die Engel eingekleidet und geschminkt. Sie stand allen immer mit Rat und Tat zur Seite. Auch um die Aufbewahrung und Instandhaltung der Kostüme und Perücken hat Sonntag sich liebevoll gekümmert. Nun gibt Irmgard Sonntag ihr Ehrenamt auf.
Heini Thoben aus Neuscharrel hat es 25 Jahre lang in der Nikolausgruppe gehalten. Jahr für Jahr besuchte er am Nikolaustag die Familien und Kinder in Neuscharrel. Alle Gedichte, Bilder und Zeichnungen, die von den Kleinen für den Nikolaus aufgeschrieben oder gemalt wurden, nahm er mit und bewahrte sie all die Jahre auf. Thoben hat sich in diesem Jahr ebenfalls von der Nikolausgruppe verabschiedet.
Die Nikolausgruppe Neuscharrel wird vom Büchereiteam St. Ludger betreut. In dessen Namen besuchte jetzt Monika Meemken Irmgard Sonntag und Heini Thoben und dankte ihnen für die langjährige und gute Zusammenarbeit. Beide erhielten zum Abschied ein Geschenk.
