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NWZonline.de Region Cloppenburg

Gegen das Klischee

25.07.2018

Putzen ist mein Leben – diesen Satz sagte Florian Hartwig im Bewerbungsverfahren, als die Stelle einer Reinigungskraft im Haus des Handwerks neu besetzt werden musste. Nicht nur durch diesen Satz sondern auch durch sein kompetentes und zielstrebiges Auftreten konnte sich der junge Mann gegen die ausschließlich weiblichen Mitbewerberinnen durchsetzen. Seit 1. Juli ist er mit zwei Kolleginnen dafür zuständig, dass die Büros, Werkstätten und Verkehrsflächen der Kreishandwerkerschaft sauber und ordentlich bleiben.

„Nachdem wir vor kurzem erstmals eine Ausbildungsmeisterin einstellen konnten, haben wir nun auch unsere erste männliche Reinigungskraft engagiert. Es freut uns, dass wir als Handwerksorganisation damit gleich zwei Beispiele präsentieren können, wie die geschlechteruntypische Berufswahl funktionieren kann“, erklären Jens Rigterink und Dennis Makselon von der Geschäftsleitung bei der Vorstellung des neuen Mitarbeiters. Im Landkreis Cloppenburg sei das Berufswahlverhalten nämlich immer noch sehr stark geschlechterspezifisch. Es gebe nur wenige Männer, die in traditionelle Frauenberufe einsteigen, und auch der Anteil von Frauen in den so genannten Männerberufen sei deutlich ausbaufähig. Insgesamt ist die Liste der Top-Ausbildungsberufe für Männer und Frauen nicht durch große Veränderungen geprägt.

„Hoffentlich machen unsere kleinen Beispiele Schule und motivieren Jugendliche dazu, bei der Berufswahl auch ungewöhnliche Wege zu gehen, die dann unter Umständen eher ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechen“ wünscht sich Dr. Michael Hoffschroer von der Kreishandwerkerschaft.

Die Siegerehrung in den Schüler-, Jugend-, Schützen-, Alters- und Damenklassen der Rundenwettkämpfe in Südoldenburg-Hümmling im sportlichen Schießen wurde nun im Freizeitzentrum in Vahren vorgenommen. Dazu konnten sich Diözesanbundesmeister Bernhard Heitkamp und Rundenwettkampfleiter Paul Hemme über ein voll besetztes Haus freuen. An den Wettkämpfen nahmen 172 Mannschaften aus 24 Vereinen teil. 1700 Schützen gingen an den Start, 1101 Schützen gingen in die Wertung. Bei der Siegerehrung wurden 45 Pokale für die Gruppensieger und 110 Pokale für die besten Schützen ausgegeben. Zusätzlich gab es insgesamt 322 Urkunden.

Die Schülerklasse Luftgewehr-Auflage gewannen als Gruppensieger Hagstedt-Halter, Ellenstedt, Elbergen und Arkeburg. Die erfolgreichsten Schützen waren Juliana Hollinden (Ellenstedt), Erich Trumme und Annika Tönjes (beide Hagstedt-Halter). Gruppensieger der Jugendklasse Luftgewehr-Freihand wurden Hagstedt-Halter, Molbergen, Holtrup-Langförden. Beste Schützen waren Paulina Lübben (Hagstedt-Halter), Franziska Werneke (Ellenstedt) und Linda Marischen (Rechterfeld). In der Schützenklasse siegten Norddöllen-Astrup, Holtrup-Langförden, Höltinghausen, Schneiderkrug, Petersdorf (ohne Wertung), Vahren und Rottinghausen. Die besten Schützen in dieser Klasse waren Franz Zurwellen, Jutta Seeger (beide Norddöllen-Astrup) und Kathleen Thölke (Rechterfeld).

Die Altersklasse Luftgewehr-Freihand ist seit vielen Jahren die Domäne der Schützen aus Halen. Auch in diesem Jahr siegte die Mannschaft aus Halen, vor den Teams aus Elbergen und Markhausen. Beste Schützen waren Kunibert Kellermann, Klaus Bäker und Ludger Norrenbrock (alle aus Markhausen). Norddöllen-Astrup, Markhausen und Elbergen entschieden die Damenklasse Luftgewehr-Freihand für sich. Beste Schützinnen waren Heike Bendleb, Heike Seeger und Kerstin Penning (alle aus Varrelbusch). In der Damenklasse Luftgewehr-Auflage siegten Rechterfeld, Kellerhöhe, Molbergen, Garrel und Ermke. Die Siegerinnen sind Bärbel Kloppenburg, Ursula Bocklage und Elke Thölke (alle aus Rechterfeld).

Die Sonderklasse „alt“- Luftgewehr-Auflage ist bei den Schützen sehr beliebt, heißt es vom Veranstalter. Es gingen zehn Gruppen mit 276 Startern in den Wettbewerb. Gruppensieger sind Werlte I, Rechterfeld II, Hagen I, Molbergen II, Rottinghausen II, Ambühren III, Halen, Vahren-City, Rottinghausen I und Ermke II. Den Sieg in der Einzelwertung holten sich Walter Spille (Werlte), Franz Remer und Jörg Debbeler (Rechterfeld).

Die Disziplin Luftpistole entschieden Werlte, Norddöllen-Astrup, Garrel I und Garrel II für sich. Walter Sprock (Vahren), Egon Meyer-Pölking (Varrelbusch) und Alfons Plaggenborg (Werlte) waren die besten Schützen.

Regen Kontakt über die Grenze zu den Niederlanden pflegen die Ehrenamtlichen des Seniorenbüros in Cloppenburg zu einer Gruppe von Ehrenamtlichen namens „Groningen Plus“ in Groningen. Als Kontaktperson fungiert dabei Derk van Groningen, gebürtiger Niederländer und Ehrenamtlicher im Haus der Senioren. Bei den regelmäßigen Besuchen und Kontakten werden Erfahrungen ausgetauscht und Projekte vorgestellt – so auch beim letzten Besuch der Nachbarn an der Soeste. Elsbeth Südbeck, Vorsitzende des Hauses der Senioren, und Theresia Ostrowski, Leiterin des Seniorenbüros, begrüßten die Gäste. Das Treffen wurde genutzt, um das Projekt „Samen kunst verkennen“ (Zusammen Kunst erkunden) von Harm Jansen und seinem Team vorzustellen. Darin sollen ältere Menschen aus Groningen mit „Gleichgesinnten“ in Gruppen zusammenarbeiten. 40 Interessenten wurden geworben, sie teilten sich in die Arbeitsgruppen Zeichen, Malen, Kreative Keramik, Fotografieren, Theater/Kabarett, ein Kastanien- und Matthäusprojekt auf. Am Ende des Projektes stellten die jeweiligen Gruppen ihre Arbeitsergebnisse vor. Das Fazit aller Beteiligter war positiv, es soll eine Fortsetzung in Groningen geben. Von den Gastgebern erfuhren die Besucher, dass auch das Haus der Senioren mit einigen Projekten aufwarten kann.

Als Betreuungskräfte sind acht Frauen in einem Zertifikatskurs im Bildungswerk Cloppenburg geschult worden. 160 Unterrichtsstunden mit Theorie, zwei Praktika und einer Prüfung bei den Kursleiterinnen Reinhilde Bauken-Wittstruck und Theresia Ostrowski absolvierten: Iris Steinkamp, Maria Tsani (beide Quakenbrück), Anke Lampe-Kroker (Essen), Rosa-Maria Reddig (Cloppenburg), Svenja Hinnenkamp (Lindern), Mechthild Ellers (Cappeln), Bianca Bölke (Bad Bergen) und Silvia Evers (Bösel). Diese großartige Leistung lobte Andrea Untiedt vom Bildungswerk bei der Zertifikatsverleihung. Betreuungskräfte würden nicht nur zu einer höheren Lebensqualität der Patienten beitragen, sondern würden auch helfen, examinierte Pflegekräfte in ihrem beruflichen Alltag zu entlasten. Ein weiterer Kurs beginnt am Montag, 15. Oktober. Vorab gibt es einen Infotermin am 22. August, um 19.30 Uhr. Eine finanzielle Förderung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Anfragen an das Bildungswerk unter Telefon   04471/91080.

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