Ankum/Cloppenburg - . Ein gesprengter Geldautomat hat für einen Einsatz des Technischen Hilfswerks am Montagmorgen gesorgt. In Ankum im Landkreis Osnabrück war in der Nacht zu Montag der Tresor einer Bank gesprengt worden, teilte THW-Sprecher André Baumhardt am Montagmittag mit.

Durch die enorme Druckwelle wurden einige Fenster zerstört und Risse im Mauerwerk festgestellt. Da sich über der Bank Wohneinheiten befinden, musste die weitere Bewohnbarkeit des Gebäudes von einem Sachkundigen geprüft werden. Das THW hat für solche Fälle speziell ausgebildete Bau-Fachberater. Da der Einsatzort im Kreis Osnabrück war, wurden die Cloppenburger THWler über deren hauptamtliche Regionalstelle in Lingen alarmiert. Das zuständige THW aus Quakenbrück hatte um Hilfe gebeten.

Nach der Begutachtung durch den Cloppenburger Bau-Fachberater Jan Hackmann konnte nach circa drei Stunden die positive Nachricht an die Einsatzleitung gegeben werden, dass das Gebäude noch bewohnbar ist.

Die maskierten Täter hatten laut Polizei Bargeld erbeutet. Eine Explosion riss den Angaben zufolge gegen 3.30 Uhr Anwohner aus dem Schlaf. Beim Blick aus dem Fenster konnten sie demnach erkennen, dass ein Maskierter in ein vor der Bank wartendes graues Auto mit niederländischem Kennzeichen stieg. Dann raste der Wagen davon. Die Fahndung blieb zunächst erfolglos. Die Sprengung beschädigte den Innenraum samt Geldautomat sowie den verglasten Eingang der Bank schwer.