Cloppenburg - Für viele Menschen seien psychische Erkrankungen noch immer ein Tabu, sie machten Angst und viele wüssten nicht viel darüber, so Boris Gramling, Leiter des Gemeindepsychiatrischen Zentrums (GPZ) Cloppenburg, das am Freitag mit einer Feierstunde zum 25+1. Geburtstag an die Geschichte dieser Einrichtung erinnerte. Neben vielen weiteren Gästen aus der Politik, dem Gesundheitswesen und den benachbarten Einrichtungen konnte Gramling besonders die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher, Landrat Johann Wimberg, Cloppenburgs Bürgermeister Neidhard Varnhorn, Andreas Krone, Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals, Landescaritasdirektor Dr. Gerhard Tepe und den langjährigen Leiter des GPZ, Clemens Rottinghaus, begrüßen.
„Gesetze reichen nicht, wenn sie nicht gelebt werden“, erklärte Gramling. Jeder Mensch sei wertvoll. Eine Veränderung in der Einstellung, im Denken, beginne im Kopf. Hier in Cloppenburg sei durch die Vorgänger Dr. Gerhard Tepe und Clemens Rottinghaus etwas verändert worden.
Pläne für Tagesstätte
Krone nannte die Entscheidung vor 26 Jahren, das GPZ als Teilbereich des St.-Josefs-Hospitals zu institutionalisieren, eine „mutige Entscheidung“, wofür den Initiatoren Dank gebühre. Dass das GPZ akzeptiert sei, zeige auch, dass es konkrete Pläne für eine weitere Tagesstätte gebe.
Der Name Clemens Rottinghaus sei untrennbar mit dem GPZ verbunden. 22 Jahre habe er die Einrichtung geleitet. Für viele Menschen sei das GPZ zu „ihrer“ Welt geworden. „Ihr helft nicht nur den Menschen mit Beeinträchtigungen, Ihr helft auch den Familien und Angehörigen. Ich habe einen riesigen Respekt vor Eurer Arbeit“, lobte die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Silvia Breher, die der Einrichtung die Unterstützung des Landes und des Bundes zusicherte.
Der Landkreis Cloppenburg sei voll des Lobes über die Arbeit des GPZ und über das abgestufte Konzept von der stationären über die teilstationäre bis zur ambulanten Behandlung und Betreuung der Menschen mit Einschränkungen, sagte Landrat Wimberg. Denn gerade in heutiger Zeit nehme die Zahl der Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Burnout, Vereinsamung und Depressionen zu. „Das GPZ zeigt: Wir können, wir wollen Dir helfen“, so Wimberg.
Abgestuftes Konzept
Der Direktor des Landescaritasverbandes, Dr. Gerhard Tepe, erinnerte an die Gründung des GPZ, die er als erster Leiter erleben durfte. Er lobte das von dem inzwischen verstorbenen Dechanten Alfons Kühling und dem damaligen Verwaltungschef des St.-Josefs-Hospitals, Bernd Bergmann, entwickelte abgestufte Konzept von der stationären über die teilstationäre bis zur ambulanten Behandlung und Betreuung der Menschen mit Einschränkungen. Dieses Konzept sei damals modellhaft gewesen. „Wir erleben heute einen Anstieg der psychischen Erkrankungen. In der Arbeit im GPZ geht es immer um die Wertschätzung der anvertrauten Menschen“, so Dr. Tepe.
Der langjährige Leiter des GPZ, Clemens Rottinghaus, blickte auf die Entwicklung zurück und zeigte die Vielfalt der verschiedenen Bausteine auf, aus denen sich das GPZ nun zusammensetze. Es sei bei Kreis und Land gut angesehen. Er kritisierte, dass die geschlossene Abteilung gleich finanziert werde wie andere Abteilungen. „Das Land hat es nicht geschafft, die geschlossene Abteilung besser zu finanzieren. Hier hat es weiterhin taube Ohren“, so Rottinghaus.
In Vechta Fuß fassen
Er hoffe, dass es gelinge, auch im Kreis Vechta Fuß zu fassen. „Die Not der Betroffenen und ihrer Umwelt ist da. Das GPZ hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Es ist in den 26 Jahren zu einem Versorgungssystem für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen geworden, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht“, so Rottinghaus.
Untermalt wurde die Feierstunde durch den Pianisten Jongyeol Choi von der Kreismusikschule.
Cloppenburg - Für viele Menschen seien psychische Erkrankungen noch immer ein Tabu, sie machten Angst und viele wüssten nicht viel darüber, so Boris Gramling, Leiter des Gemeindepsychiatrischen Zentrums (GPZ) Cloppenburg, das am Freitag mit einer Feierstunde zum 25+1. Geburtstag an die Geschichte dieser Einrichtung erinnerte. Neben vielen weiteren Gästen aus der Politik, dem Gesundheitswesen und den benachbarten Einrichtungen konnte Gramling besonders die CDU-Bundestagsabgeordnete Silvia Breher, Landrat Johann Wimberg, Cloppenburgs Bürgermeister Neidhard Varnhorn, Andreas Krone, Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals, Landescaritasdirektor Dr. Gerhard Tepe und den langjährigen Leiter des GPZ, Clemens Rottinghaus, begrüßen.
„Gesetze reichen nicht, wenn sie nicht gelebt werden“, erklärte Gramling. Jeder Mensch sei wertvoll. Eine Veränderung in der Einstellung, im Denken, beginne im Kopf. Hier in Cloppenburg sei durch die Vorgänger Dr. Gerhard Tepe und Clemens Rottinghaus etwas verändert worden.
Pläne für Tagesstätte
Krone nannte die Entscheidung vor 26 Jahren, das GPZ als Teilbereich des St.-Josefs-Hospitals zu institutionalisieren, eine „mutige Entscheidung“, wofür den Initiatoren Dank gebühre. Dass das GPZ akzeptiert sei, zeige auch, dass es konkrete Pläne für eine weitere Tagesstätte gebe.
Der Name Clemens Rottinghaus sei untrennbar mit dem GPZ verbunden. 22 Jahre habe er die Einrichtung geleitet. Für viele Menschen sei das GPZ zu „ihrer“ Welt geworden. „Ihr helft nicht nur den Menschen mit Beeinträchtigungen, Ihr helft auch den Familien und Angehörigen. Ich habe einen riesigen Respekt vor Eurer Arbeit“, lobte die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Silvia Breher, die der Einrichtung die Unterstützung des Landes und des Bundes zusicherte.
Der Landkreis Cloppenburg sei voll des Lobes über die Arbeit des GPZ und über das abgestufte Konzept von der stationären über die teilstationäre bis zur ambulanten Behandlung und Betreuung der Menschen mit Einschränkungen, sagte Landrat Wimberg. Denn gerade in heutiger Zeit nehme die Zahl der Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Burnout, Vereinsamung und Depressionen zu. „Das GPZ zeigt: Wir können, wir wollen Dir helfen“, so Wimberg.
Abgestuftes Konzept
Der Direktor des Landescaritasverbandes, Dr. Gerhard Tepe, erinnerte an die Gründung des GPZ, die er als erster Leiter erleben durfte. Er lobte das von dem inzwischen verstorbenen Dechanten Alfons Kühling und dem damaligen Verwaltungschef des St.-Josefs-Hospitals, Bernd Bergmann, entwickelte abgestufte Konzept von der stationären über die teilstationäre bis zur ambulanten Behandlung und Betreuung der Menschen mit Einschränkungen. Dieses Konzept sei damals modellhaft gewesen. „Wir erleben heute einen Anstieg der psychischen Erkrankungen. In der Arbeit im GPZ geht es immer um die Wertschätzung der anvertrauten Menschen“, so Dr. Tepe.
Der langjährige Leiter des GPZ, Clemens Rottinghaus, blickte auf die Entwicklung zurück und zeigte die Vielfalt der verschiedenen Bausteine auf, aus denen sich das GPZ nun zusammensetze. Es sei bei Kreis und Land gut angesehen. Er kritisierte, dass die geschlossene Abteilung gleich finanziert werde wie andere Abteilungen. „Das Land hat es nicht geschafft, die geschlossene Abteilung besser zu finanzieren. Hier hat es weiterhin taube Ohren“, so Rottinghaus.
In Vechta Fuß fassen
Er hoffe, dass es gelinge, auch im Kreis Vechta Fuß zu fassen. „Die Not der Betroffenen und ihrer Umwelt ist da. Das GPZ hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Es ist in den 26 Jahren zu einem Versorgungssystem für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen geworden, in dem der Mensch im Mittelpunkt steht“, so Rottinghaus.
Untermalt wurde die Feierstunde durch den Pianisten Jongyeol Choi von der Kreismusikschule.
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