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NWZonline.de Region Cloppenburg

Geschenke eingepackt

02.12.2015

Die Stiftung „Singen mit Kindern im Landkreis Cloppenburg“, die in diesem Jahr zehn Jahre alt geworden ist, hat sich neu aufgestellt. Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus dem ersten Vorsitzenden Michael Kramer (Bürgermeister von Lastrup), Dr. Dorothee Olberding-Böhmer (Zweite Vorsitzende) und Franz-Joseph Schewe (Schatzmeister). Stiftungsratsvorsitzender bleibt Ludger Frische (1. Kreisrat). Geschäftsführer der Stiftung und erster Ansprechpartner bei Fragen wird Michael Gudenkauf, Direktor der Kreismusikschule.

Ziel der Stiftung ist es, auf die elementare Bedeutung des Singens für die Entwicklung von Kreativität und Persönlichkeit eines Menschen aufmerksam zu machen, um dem Singen in der Gesellschaft wieder den Stellenwert zukommen zu lassen, den es für die Entwicklung hat. „Besonders stolz sind wir darauf, dass die Stiftung dafür verantwortlich ist, dass die katholische Akademie Stapelfeld als einziger Standort für die Chorklassenausbildung neben der Region Hannover, wo das Modell entwickelt wurde, etabliert werden konnte“, so Olberding-Böhmer.

Etwas erstaunt haben jetzt zahlreiche Gottesdienstbesucher eine Darstellung registriert, die im Hauptgang der Cloppenburger St.-Andreas-Kirche aufgebaut ist und beidseitig nur eine schmale Gasse für den Gang zur Kommunionbank freilässt. Pfarrer Bernd Strickmann lieferte dazu die passende Erklärung: In zwei Booten, die auf welligem Untergrund unterwegs sind, haben vier Figuren Platz gefunden, die ansonsten die Weihnachtskrippe zieren und nunmehr während der Adventszeit die gegenwärtige Flüchtlingssituation symbolisieren. In den Menschen aller Rassen, Religionen und Nationen, die vor Terror und Gewalt unter katastrophalen Bedingungen auf der Flucht sind, sollten die Christen das Antlitz Gottes erkennen und die Flüchtlinge entsprechend behandeln.

Den neuesten Band der „Roten Reihe“, die seit Jahren vom Heimatbund Oldenburger Münsterland herausgegeben wird, haben jetzt die beiden Bearbeiter Peter Sieve und Ludger Kock mit Heimatbund-Präsident Hans-Georg Knappik, Vizepräsident Hartmut Frerichs, Geschäftsführerin Gisela Lünnemann und Schatzmeister Bernd Tepe im Heimathaus beim alten Eingang des Museumsdorfs vorgestellt. Bei dem Werk handelt es sich um nicht weniger als die erste Volkszählung, das „Status animarum Amt Cloppenburg 1749/50“.

Im Auftrag des Bistums Münster wurde diese als „Seelenregister“ bezeichnete Auflistung aller Einwohner der Kirchspiele Altenoythe, Barßel, Essen, Friesoythe, Krapendorf, Lastrup, Lindern, Löningen, Markhausen, Molbergen, Ramsloh, Scharrel und Strücklingen von den rund 200 Pfarrern im Niederstift erstellt. Und zu jeder Person sind Angaben hinsichtlich Alter, Wohnort und Familienstand aufgeführt. Damit handelt es sich bei dem vorliegenden Band um eine einzigartige Quelle, die bis auf Cappeln und Emstek (befinden sich mit allen Gemeinden bzw. Kirchspielen des alten Amtes Vechta in Band 17 der Roten Reihe) alle Gemeinden des heutigen Landkreises Cloppenburg umfasst.

Die Gesamtbevölkerung bezifferte sich damals auf 15 362, und die meisten alteingesessenen Familien werden sich in dem Buch wiederfinden. Es handelt sich aber nicht nur um eine reine Auflistung von Namen, sondern es finden sich auch Anmerkungen zum Lebensunterhalt der Familienoberhäupter, die zum Teil auch als „Schiffer“ oder „Strumpfstricker“ tätig waren. Die handschriftlich erstellten Listen wurden in zeitintensiver Arbeit von Ludger Kock übertragen und von Peter Sieve mit Erläuterungen sowie Übersetzungen der lateinischen Begriffe versehen und druckfertig bearbeitet. Um die Finanzierung des neuen Bandes haben sich besonders Dr. Josef Mählmann aus Tenstedt, Vorsitzender des Familienkundlichen Arbeitskreises, und Bernd Tepe, Schatzmeister des Heimatbundes, verdient gemacht.

Für den nördlichen Teil des alten Fürstbistums Münster, das sogenannte Niederstift, sind nun sämtliche Listen des „status animarum“ von 1749/ 50 im Druck erschienen. Darum gibt es am Schluss des Bandes 18 einen Gesamtüberblick über alle im Bistumsarchiv Münster verwahrten Original-Listen mit zwei Karten sowie statistische Berechnungen für das Niederstift Münster. Dabei zeigte sich, dass in diesem Gebiet damals 65500 Einwohner in 47 Kirchspielen gelebt haben, und zwar auf einer Fläche von 4200 km². Die benachbarten Grafschaften Ostfriesland und Oldenburg sowie das Fürstbistum Osnabrück waren zu jener Zeit bevölkerungsreicher und wesentlich dichter besiedelt. Erhältlich ist der Band in allen Buchhandlungen oder beim Heimatbund (www.heimatbund-om.de, Telefon   0 44 71/ 94 77 22).

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 a, 6 l und 6 f am Clemens-August-Gymnasium haben im Religionsunterricht überlegt, wie sie Flüchtlingen in der Region eine Freude bereiten können. Sie entschlossen sich dazu, Weihnachtspakete zu packen. Die festlich verpackten Kartons gehen an das Erstaufnahmelager nach Bramsche, wo in dieser Woche ein Nikolausabend für Kinder veranstaltet werden soll.

Mit einem Benefizkonzert sind jetzt im städtischen Jugendtreff „Rote Schule“ die Aids-Hilfe Oldenburg und der Christopher-Street-Day Cloppenburg unterstützt worden. Gleich vier Bands hatten bereiterklärt, den Abend musikalisch zu begleiten. Neben den Hot Jazz Stompers spielten auch die Crackerjacks, Low Voltage und Solid Tuesday. Christoph Essing, Aidsberater beim Gesundheitsamt des Landkreises Cloppenburg, und Markus Acquistapace, Mitorganisator des CSD Cloppenburg, informierten die Besucher über Aids und die Behandlungsmöglichkeiten.

Mehr als 20 Jahre war Maurermeister Erwin Sauer Vorsitzender des „Begleitenden Ausschuss Bautechnik“. Kürzlich leitete er letztmalig die Sitzung. Bau-Obermeister Hans-Jürgen Burke und die Ausschussmitglieder dankten dem Cloppenburger Unternehmer für seine jahrzehntelange vorbildliche Arbeit unter anderem mit einem Blumenstrauß und einem Buchpräsent. Sauer, der im Juli 1966 seine Meisterprüfung als Maurer und Betonbauer ablegte, gehörte von 1994 bis 2006 auch dem Vorstand der Bau-Innung Cloppenburg an. Mehr als 20 Jahre engagierte er sich in der Innung zudem um die Förderung des Berufsnachwuchses, so im Fachausschuss Maurer und dem Gesellenprüfungsausschuss.

Der begleitende Ausschuss Bautechnik wurde von der Bau-Innung und der BBS Technik vor mehr als 30 Jahren ins Leben gerufen, um durch gemeinsamen Erfahrungsaustausch von Berufsschule, Ausbildern, überbetrieblicher Bildungsstätte und Arbeitsagentur die Ausbildung in den Bauberufen zu fördern.

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