Ehemalige Schülerinnen und Schüler haben sich jetzt 64 Jahre nach ihrer Schulentlassung aus der Volksschule Scharrel wiedergetroffen. „Wir waren die ersten Schülerinnen und Schüler, die neun Schuljahre absolvieren mussten“, erzählt Änne Stratmann, die das Treffen organisiert hat.

Diese fand stand im Dorfkrug Scharrel statt, wo es eine Kaffeetafel gab. Danach ging es mit der Moorbahn, dem Seelter Foonkieker, mit Ludger Thedering vom Moorgut Ramsloh ins Westermoor und in die Esterweger Dose. Hier erläuterte Thedering den ehemaligen Schülern den Torfabbau im Westermoor. Abends traf man sich dann erneut im Dorfkrug in Scharrel zu einem gemeinsamen Abendessen und um sich in gemütlicher Runde an Schulzeit zu erinnern.

Langsam naht die Zeit, in der der Mais endgültig gemäht werden muss. Arthur Lindemann vom Bauerncafé Lindemann an der Westermoorstraße hat ihn absichtlich spät gepflanzt, damit er sein Labyrinth lange ausnutzen kann. Jetzt neigt sich aber auch das Labyrinth dem Ende zu. Denn Anfang November muss der Mais gemäht werden. Bis dahin besteht noch die Gelegenheit das Maislabyrinth zu erforschen und das in Schreibschrift geschriebene Wort im Mais zu enträtseln.

Für den Kindergarten Sedelsberg, der jetzt mit 40 Vorschulkindern kam, hatte Monika Lindemann vom Bauerncafé sich etwas einfallen lassen, da die Kinder noch nicht der Schreibschrift und des Lesens mächtig sind. Sie hatte einen Schuhkarton im Labyrinth mit Leckereien und Überraschungen versteckt. Schnell hatten die Kinder diesen gefunden. Als Einstieg wurde den Kindern morgens im Kindergarten eine Geschichte über Mais vorgelesen. Marina Meyer, Leiterin des Kindergartens, bemängelte, dass es nur sehr wenig Geschichten für Kinder darüber gebe.

In der Aula der Strücklinger Grundschule hat jetzt das traditionelle Vorspielen der Blockflötenkinder des Musikvereins Strücklingen stattgefunden. Aufgeregt präsentierten die Kinder ihren Eltern, Geschwistern und einigen Großeltern was sie in den vergangenen Monaten gelernt hatten. Zur Begrüßung gab es das gemeinsam gesungene Lied „Ich bin da“ , welches in drei Sprachen dargeboten wurde. Danach stellten sich die drei Blockflötengruppen mit Einzeldarbietungen, die von „Hänschen klein“ über das „Teddy-Lied“ bis hin zum „Apfelkuchenlied“ reichten, vor. Besonders viel Applaus gab es für das Lied „Old Mc Donald“, welches von der dritten Gruppe unter Gitarrenbegleitung durch Renate Schulte dargeboten wurde. Zwischen den einzelnen Gruppen gab es jeweils ein gemeinsam gespieltes Stück, das durch CD-Begleitung untermalt wurde. Wie Ausbilderin Schulte erklärte, sei es für die Kinder besonders schwierig, sich während des Spielens dem gehörten Tempo und der Melodie anzupassen. Wie bei jedem Vorspielen, wurden auch diesmal die Zuhörer wieder mit ins Programm eingebunden. Es gab einen lustigen Sprech-Bewegungskanon, der selbst für die Kinder neu war. Zum Abschluss dieser unterhaltsamen Stunde gab es dann noch das gemeinsam gesungene Lied „Geht das Konzert zu Ende“.

Nachdem die Kinder ihren teilweise ersten Auftritt vor Publikum so gut hinter sich gebracht haben, geht es jetzt mit den Proben für die gemeinsame Adventsfeier am 21. November weiter. Besonders aufgefallen ist eine kleine Gruppe Mädchen, die das neue Jugend-T-Shirt des Musikvereins getragen hat.