Garrel - Den Startschuss für den dritten und vierten Bauabschnitt zur Verlegung des Glasfaserkabels im Ortszentrum Garrels gaben jetzt Bürgermeister Thomas Höffmann, Arnold Diekmann (Geschäftsführer Glasfaser Nordwest), die Kommunalbetreuer Gerd Niemann (EWE-Netz) und Carsten Höfinghoff (Glasfaser Nordwest) sowie Bauleiter Paul Köhler (EWE-Netz).
Im Innenbereich Garrels sind die Kabel bereits verlegt, jetzt erfolgt eine Erweiterung im Süden und Norden. Dann können zusätzlich 1100 Häuser angeschlossen werden. Durch die aktuelle Baumaßnahme erhöht sich die Zahl der möglichen Anschlüsse auf 3100.
Vermarktung beginnt
Mit Beginn des Jahres 2023 sollen die ersten Hausanschlüsse in den neuen Bauabschnitten installiert werden. Ab sofort beginnt die Vermarktung durch die EWE und die Telekom. Glasfaser Nordwest ist ein reiner Infrastrukturanbieter und überlässt Anbietern zu denselben Bedingungen die Leitungen. „Mit diesem Projekt möchten wir einen Beitrag leisten, dass Garrel sich zu einer Gigabit-Gesellschaft entwickeln kann“, sagte Geschäftsführer Arnold Diekmann. Das neue Angebot komme besonders allen Schülern und Personen, die im Homeoffice arbeiten, sehr entgegen.
Die Ausbaugebiete Garrel Nord und Süd (orange) sowie Garrel Mitte und Zentrum (rot).
Bürgermeister Höffmann freute sich, dass die Arbeiten ohne öffentliche und private Gelder realisiert werden. Für die Außenbereiche verfolge man mit dem Landkreis Cloppenburg andere Pläne, sodass auch hier eine hohe Anschlusszahl erreicht werden könne. Wenn die jetzt in Angriff genommenen Bauabschnitte drei und vier angeschlossen sind, können 98 Prozent der Haushalte im Ortskern nahezu mit Lichtgeschwindigkeit surfen. Aktuell wird zunächst nur das Kabel verlegt. Die Hausanschlüsse werden vorbereitet, erfolgen später je nach Beauftragung der Anlieger. „Anlieger können die Arbeiter gern ansprechen und sich informieren“, sagt Bauleiter Paul Köhler.
Fit für Zukunft
Bürgermeister Höffmann und Geschäftsführer Diekmann waren sich einig, dass Garrel durch die aktuellen Baumaßnahmen bestens für die Zukunft vorbereitet und aufgestellt sei. Die Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität werde deutlich verbessert. Für jeden Anschluss werde ein eigenes Kabel zur Verfügung gestellt. So können eine gleichbleibende Übertragungsqualität gewährleistet werden. „Ein Ruckeln oder Abstürze wird es dann nicht mehr geben“, sagte der Kommunalbetreuer der EWE-Netz, Gerd Niemann. Außerdem würden Leerrohre verlegt, sodass zukünftige Erweiterungen, zum Beispiel nach dem Bau neuer Häuser, jederzeit möglich seien.
