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Gospel-Chor aus Altenoythe JoVi-Singers sind nach vier Jahren zurück

Claudia Wimberg
Freuen sich aufs „Welcome-Home“-Konzert: Die „JoVi-Singers“ aus Altenoythe treten nach vierjähriger Pause wieder vor großem Publikum auf.

Freuen sich aufs „Welcome-Home“-Konzert: Die „JoVi-Singers“ aus Altenoythe treten nach vierjähriger Pause wieder vor großem Publikum auf.

Claudia Wimberg

Altenoythe - Gesangsübungen gehören für starke Stimmen zum gängigen Ritual. Immer wieder fordert Zebu (Klaus-Dieter Hildebrandt) seine Sängerinnen auf, lobt, korrigiert und informiert. Der Tenor beginnt, der Sopran beschließt, der Alt singt „leicht versetzt.“ Der Anspruch, den die Altenoyther „JoVi-Singers“ und ihr Chorleiter haben und an sich stellen, ist sofort spürbar. Der guten Stimmung und der Leichtigkeit, mit der sich die rund 35 Frauen zu den Proben im Karl-Borromäus-Haus treffen, tut das jedoch keinen Abbruch.

Neues Programm

In Konzertlaune ist der Chor aktuell. Er bereitet sich intensiv auf den 29. September vor, wenn es in der Altenoyther Dreifaltigkeitskirche „Welcome home“ heißt und die Gospel-Sängerinnen ihre Zuhörer zu „Come, let us sing“ einladen. Die vierjährige Pause vor großem Publikum war vor allem der Corona-Pandemie geschuldet. „Wir haben danach neue Gesichter begrüßen können und mehr als die Hälfte des Programms ist neu einstudiert“, unterstreicht Hildebrandt, der als Vollblutmusiker 2017 die musikalische Leitung übernahm. Drei Sparten werden abgedeckt: Traditionelle und moderne Gospels sowie Popsongs.

Grundsätzlich sei der Gospel das Klagelied der Sklaven gewesen und die aus den USA stammende Ur-Zelle des Blues, erinnert Zebu. „Und die muss man nicht nur mögen, sondern auch verstehen“, stellt der Chorleiter klar. Keine hölzernen Interpretationen, sondern ein Groove, der mitreißt.

Dieses leidenschaftliche Gefühl vermittelt der Friesoyther seiner Formation, die mit Band auf die Bühne tritt. Begleitet werden die Mitglieder von Thomas Hanisch (Gitarre), Heiner Schepers (Schlagzeug), Rainer Ortmann an der Orgel und Zebu am Piano. Die doppelte Keyboardbesetzung gilt dabei als „klassisches Element für den modernen Gospel und sakrale Melodien.“

Die Gastgeber begrüßen am Konzertabend auch musikalische Gäste: So kündigt Moderator Niklas Reinken die Combo des Friesoyther Kolping-Blasorchesters unter der Leitung von Bernfried Eilers an, die mit einer kurzen Einlage begeistern wird.

Anfang 2004

Die Anfänge der „JoVi-Singers gehen auf das Jahr 2004 zurück, als sich 14 ehemalige Kommunionkatechetinnen der Pfarrgemeinschaft St. Josef Kampe und St. Vitus Altenoythe zur Gründung trafen. Den Chorvorstand bilden heute Karin Willer, Doris Bent, Elisabeth Sprock, Nicole Penning, Bianca Lübbers und Klaus-Dieter Hildebrandt. Die Sängerinnen bereichern kirchliche Veranstaltungen und auf Wunsch private Feste. Sie machen das, „was andere nicht machen“ und beschreiben sich als „energiegeladen, probierfreudig, zielorientiert und modern.“

Beim Konzert zu hören sein werden insgesamt 18 Arrangements, darunter Highlights wie „Oh happy day“ oder „California dreaming“, „Time after time“ oder „Standing in the need of prayer“.

Karten für das Konzert am Freitag, 29. September, ab 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der Altenoyther Dreifaltigkeitskirche gibt es bei der Buchhandlung Schepers in Friesoythe und bei den Chormitgliedern. Wer Lust hat, bei den „JoVi-Singers mitzumachen, ist zu den Proben (donnerstags zwischen 20 und 22 Uhr im KBH Altenoythe) eingeladen.

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