Oma und Opa in der Schule. Das hatten die Kinder bisher noch nicht erlebt. So war es ein tolles Erlebnis für Großeltern und Enkelkinder gleichermaßen als die Gehlenberger Grundschule zum ersten Großelterntag einlud. Schulleiterin Margret Kamps freute sich über die große Resonanz.

Nach einer musikalischen Begrüßung durften die Gäste in den Klassen ihrer Enkelkinder wieder „die Schulbank drücken“, um dort Erinnerungen an die Kindheit aufleben zu lassen und den Kindern viele Fragen zum früheren Schulleben zu beantworten. Es zeigte sich schnell, dass sich sehr viel geändert hat in der Schule. Omas und Opas erzählten von Schreibtafeln und Griffeln, mit denen sie Schreiben und Rechnen gelernt hatten, dabei mussten sie die hochdeutsche Sprache noch lernen, denn fast alle sprachen nur Plattdeutsch. An kleinen Schulen waren oft mehrere Jahrgänge gleichzeitig in einem Klassenzimmer untergebracht. Bei mangelnder Disziplin oder wenn die Hausaufgaben fehlten gab es zur Strafe von strengen Lehrern Stockschläge. Auf die Fragen nach der Freizeit nachmittags waren die Kinder überrascht über die Vielzahl an Tätigkeit der Kinder in früheren Zeiten. Mithilfe bei der Erntearbeit, sei es Heu-, Getreide- oder Kartoffelernte war selbstverständlich, da viele auf einem Bauernhof aufgewachsen sind. Für das Kartoffelsuchen gab es sogar eigens Kartoffelferien.

Nach einem gemeinsamen Frühstück aller Großeltern ging es zum Spielen raus auf den Schulhof.