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Übernimmt die Bredo-Weft die Elsflether Werft?
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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Übernimmt die Bredo-Weft die Elsflether Werft?

NWZonline.de Region Cloppenburg

Gute Laune, gute Stimme

29.05.2018

Bei etwas kühlem aber sonnigem Wetter radelten die Friesoyther Landfrauen anlässlich ihrer Maitour in Richtung Schwaneburgermoor. Das Team um Adelheid Schmies als Vertrauensfrau hatte dort die Kapelle und das Dorfhaus als Ziel für die diesjährige Maitour ausgewählt.

Nach einem Gruppenfoto traf man sich in der kleinen Kapelle, in der gemeinsam mit Kaplan Cosmin Croitoru, der die Frauen auch schon mit dem Fahrrad begleitet hatte, eine Maiandacht gefeiert wurde.

Im Anschluss hatte Anneliese de Buhr viele interessante Informationen für die Frauen im Gepäck. Sie begann ihre Ausführungen mit dem Hinweis: „Eine Kirche, die an einem Haus angebaut ist, ist eine Kapelle, in einer solchen Kapelle befinden wir uns hier.“ Gespannt hörten die Frauen zu, wie sie berichtete, dass Schwaneburgermoor um das Jahr 1900 hier seinen Ursprung hatte. Hier befand sich das Torfwerk Schwaneburg und Arbeiterwohnungen, ab 1904 entstanden die ersten Steinhäuser. Als das Torfwerk geschlossen wurde, richteten die Bewohner in dem Gebäude der ehemaligen Schmiede einen Kapellenraum ein. Dieser Raum wurde von unterschiedlichen Konfessionen von allen Dorfbewohnern genutzt.

In den 1920er Jahren kaufte die evangelische Kirchengemeinde Oldenburg das gesamte Areal und baute dort eine Hofstelle mit einer Kapelle. Die Kapelle wurde im Jahre 1931 mit einer großen Feier eingeweiht.

Sie beschrieb eindrucksvoll den schwierigen und langwierigen Weg, wie es zu der heutigen Sachlage mit Dorfhaus und Kapelle kam. Die Stadt Friesoythe pachtete das gesamte Areal und stellte es dem Orts- und Bürgerverein Schwaneburgermoor/Schillburg e. V. zur Verfügung.

Die Gesamtsanierung der Gebäude konnte durch viele Spenden und freiwillige Helfer aus der Dorfgemeinschaft sowie durch Spenden von Firmen aus der näheren und weiteren Umgebung verwirklicht werden. Die Räumlichkeiten des Dorfhauses können angemietet werden, um dort eine kleine Feier bis in die frühen Abendstunden auszurichten.

In der Kapelle finden Gottesdienste statt, die dann oftmals mit einer Teestunde oder gemütlichem Beisammensein im Dorfhaus verbunden werden.

Nach ein paar Stunden im Dorfhaus, einer leckeren Spargelsuppe und vielen unterschiedlichen, selbst gebackenen leckeren Broten, einem Gläschen Wein oder Bier und einem guten Gespräch machten alle Frauen sich wieder auf den Heimweg.

Der Schulchor der zweiten bis vierten Klasse der Ludgeri-Schule Friesoythe unter der Leitung von Lehrerin Ina Kirchberg lauschte zunächst beeindruckt Karsten Klinker. Der Organist aus Cloppenburg stellte einmal mehr seine musikalische „Berufung“ eindrucksvoll an der Friesoyther Sauerorgel unter Beweis. Unter dem Motto „Ein musikalischer Tag“ hatte die Katholische Pfarrgemeinde St. Marien als Veranstalter zum Konzert eingeladen.

Mit Liedern wie „Morning has broken“ oder „Der Mond ist aufgegangen“ sowie Klinker mit außergewöhnlichen Improvisationen an der Orgel, erlebten über 100 Gäste ein Klangerlebnis gratis, denn der Eintritt war frei.

Ina Kirchberg wie die etwa 30 Kinder erhielten nach jedem Lied lautstarken Applaus vom Publikum, und so gab es dann nach dem Auftritt auf dem Orgelboden eine Zugabe vor dem Altar. Ein Abschiedsrap gemeinsam mit allen Gästen und den Dankesworten an alle Beteiligten von Kaplan Cosmin Croitoru. „Wir freuen uns über so viele Besucher und sehen uns bestimmt hier bald wieder.“ Mit diesen Worten endete die erfolgreiche Auftaktveranstaltung der diesjährigen Friesoyther Klangerlebnisse, die am 12. September mit dem Freiburger Barockorchester, am 3. November mit dem Motettenchor Friesoythe und am 24. November mit einem Orgelkonzert von Patrick Gläser weitergehen. „Unser Klang- und Kirchenraum bietet Konzerterlebnisse der besonderen Art“, sagte Dechant Michael Borth, der wie auch alle Künstler auf viele Konzertbesucher hofft.

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