Bei der Generalversammlung der St.-Dominikus-Schützenbruderschaft Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor blickte Brudermeister Norbert Wetzstein auf ein abwechslungsreiches Jahr zurück: Harald Frilling wurde Gemeindekönig von Emstek und Garrel. Benno Richter wurde für seine 25-jährige Tätigkeit in der Schützenbruderschaft geehrt. Seine Aufgaben werden nun von Frank Schwerter übernommen. Die beiden Kassenprüfer Peter Fangmann und Michael Frerichs bescheinigten Ingo Taphorn eine einwandfreie Buchführung. Den Berichten von Hauptschießmeister Kristian Rüger, Damenschießleiterin Melanie Hogeback und Jungschützenmeisterin Sigrid Meyer zufolge wurde in allen Abteilungen gute Arbeit geleistet. Der Vorstand wurde teilweise neugewählt: In ihren Ämtern bestätigt wurden der stellvertretende Brudermeister Ulrich Hackmann, Kassier Ingo Taphorn, der stellvertretende Schriftführer Dirk Bröring, Spieß Hubert Roelfes, Hauptschießmeister Kristian Rüger, Damenschießleiterin Melanie Hogeback, Beisitzer Hermann Bruns und Antonius Kahlert. Der stellvertretende Schießmeister Marko Hüttmann legte sein Amt nieder, sein Nachfolger wird Sebastian Holterhaus. Als Nachfolger für die bisherige stellvertretende Jungschützenmeisterin Nadine Osterloh wurde Bernhard Nilling gewählt. Jens Koopmann ist neuer Beisitzer. Benno Richter wurde zum neuen Kassenprüfer neben Michael Frerichs gewählt. Zum Winterball laden die Schützen für Samstag, 10. Februar, im Pater-Titus-Haus ein. Am Sonntag, 4. März, findet das Dorfpokalschießen im St.-Dominikus-Haus in Kellerhöhe statt.
Soziales Engagement hat sich die Cloppenburger Oberschule Pingel Anton auf die Fahne geschrieben.
Für ihr aktuelles Projekt sammeln die Jugendlichen Plastikdeckel zur Unterstützung der Aktion „Deckel gegen Polio“. Im Kampf gegen Kinderlähmung wurden bereits viele Erfolge erzielt. Seit 1988 hat die Zahl der Erkrankungen dank massiver Impfkampagnen deutlich abgenommen. Nord- und Südamerika wurden 1994 als von Polio befreit erklärt, die Westpazifikregion 2000, Europa 2002. Nur noch in drei Ländern der Erde – Nigeria, Afghanistan und Pakistan – kommt das Virus frei vor und infiziert nach wie vor Kinder. Viele Menschen dort können sich eine Impfung jedoch nicht leisten. Der Verein „Deckel drauf“, der von zahlreichen Rotary Clubs unterstützt wird, kam daher im Jahr 2014 auf die Idee, mit Hilfe von gesammelten Plastikdeckeln Impfgelder einzuwerben.
Plastikdeckel, die sich auf Getränkeflaschen, Milch- oder Saftkartons befinden, sind mehr Wert als man denken mag: Die Verschlüsse bestehen aus Polyethylen, einem hochwertigen Plastik, das gern von Recyclingunternehmen aufgekauft wird. 500 Deckel mit einem Gewicht von etwa einem Kilogramm entsprechen dem Wert einer Impfdosis gegen Polio.
Die Schüler der 10Rc der Oberschule Pingel Anton haben sich in der vergangenen Woche mit dem Thema auseinandergesetzt und nun bei ihren Mitschülern für das Projekt geworben. Die Jugendlichen machten durch ihre Kurzvorträge in den anderen Klassen deutlich, wie einfach es ist, Leben zu retten: „Helft mit, sammelt Deckel, besiegt die Kinderlähmung!“
