Höltinghausen - In der Handball-Landesliga der Frauen hat der SV Höltinghausen ein Ausrufezeichen gesetzt. Der SVH besiegte am Sonntag in der Emsteker Halle an der Ostlandstraße die SpVgg Brandlecht-Hestrup mit 33:31 (17:20). Die Zuschauer in der rappelvollen Halle erlebten ein echtes Spitzenspiel. „Die Leistungen der Teams passte, die Stimmung passte, und auch das Schiedsrichtergespann lieferte eine starke Leistung ab“, sagte Höltinghausens Trainer Marvin Muche in der Rückschau.
Der spielverlauf
Die Zuschauer sahen eine ausgeglichene Partie. Erst in den letzten zehn Minuten des ersten Abschnittes bekamen die Gäste ein leichtes Oberwasser. „Wir haben uns in dieser Phase ein paar Fehler geleistet, die die Spielvereinigung ausgenutzt hat. Somit ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause“, sagte Muche.
Davon ließen sich die Spielerinnen des SV Höltinghausen jedoch nicht verunsichern. Sie kamen mit ordentlich Dampf aus der Kabine und drehten die Partie. Dank einer guten Abwehr- und Torhüterleistung machten die Gastgeberinnen die Schotten dicht. Befreit aufspielen tat Emily Fischer. Die Youngsterin deutete kurz vor Schluss ihre Klasse an, als sie den Ball zum 33:30 in den Giebel des Gästegehäuses hämmerte.
Einziger Wermutstropfen aus Sicht der Heimelf war die Handverletzung von Greta Menke. „Sie wird wohl für unser nächstes Spiel leider ausfallen“, sagte Muche.
SV Höltinghausen: Lampe, Reinke - Thomann, Brinkmann, Walter (6), Menke (1), Lentz (3), Felstermann (2), Ebendt (4/2), Fangmann (3), Wienken (2), Barske (8/6), Fischer (4), Ivankic.
