Cloppenburg - Wenn es doch nur drei wären, wie in dieser Hörspiel-Reihe: Aber nein, beim Handball-Oberligisten TV Cloppenburg gibt es vor dem Spiel an diesem Samstag (Beginn: 19.30 Uhr) beim HC Bremen deutlich mehr Fragezeichen: „Mehr oder weniger schwere Krankheiten und Verletzungen sorgen dafür, dass wir noch nicht sagen können, wer in Bremen spielen kann“, sagt TVC-Trainer Janik Köhler. „Kevin Heemann, Thies Hermann, Michael Schröder, Nils Buschmann, Tom Engelhardt und Johann Westermann könnten ausfallen.“
Dass die Bremer nicht mit links zu schlagen sind, ist Köhler klar. Er weiß aber auch, wie wichtig Linkshänder im Team sind. Schon deshalb wäre der Ausfall von Kevin Heemann besonders ärgerlich. Da bekanntlich neben Nils Goepel auch Maciej Marszalek länger verletzt ist, würden dann schon zwei der drei Linkshänder fehlen. Es bliebe nur noch Michal Skwierawski.
So oder so werde das Spiel in Bremen ein hartes Stück Arbeit, meint Köhler. Dass die Bremer Bilanz mit zwei Niederlagen und einem Sieg bisher nicht so gut aussieht, lässt ihn kalt. Und bei Quervergleichen legt er sich sowieso quer. „Klar, wir haben in Fredenbeck gewonnen und die Bremer dort deutlich verloren, aber das heißt nichts. Zumal die Bremer lange drangeblieben sind.“ Zudem habe das Team aus dem Stadtteil Hastedt gegen den TvdH Oldenburg nur mit einem Tor Unterschied verloren und die HSG Delmenhorst auswärts bezwungen. „Das ist ein junges, frisches Team mit gut ausgebildeten Handballern, die im Rückraum einen schnellen Ball spielen“, sagt Köhler, dessen Team bisher alle Partien gewonnen hat und Rang zwei hinter den Bremern vom ATSV Habenhausen belegt. „Mit Marten Franke haben sie zudem einen erfahrenen Spielertrainer, der das Spiel lenkt und selbst noch torgefährlich ist.“
Dementsprechend erwartet Köhler von seinem Team, dass es defensiv kompakt stehe – wie auch immer die Mannschaft aussehen wird, die nach all den Fragezeichen mit dem vierten Sieg im vierten Saisonspiel ein Ausrufezeichen setzen soll...
