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Hauptversammlung des Ortsvereins Raserei und Nachverdichtung treiben Galgenmoorer um

Der Vorstand des Ortsvereins Galgenmoor (von links): Ansgar Meyer, Hermann Wilmes, Martin Ostendorf, Roland Kühn und Kerstin Raker mit Ortsvorsteherin Christine Dickerhoff und dem neuen Kassenprüfer Dennis Klaus.

Der Vorstand des Ortsvereins Galgenmoor (von links): Ansgar Meyer, Hermann Wilmes, Martin Ostendorf, Roland Kühn und Kerstin Raker mit Ortsvorsteherin Christine Dickerhoff und dem neuen Kassenprüfer Dennis Klaus.

Verein

Galgenmoor - Kritisch vor allem im Hinblick auf den Verkehr blicken die Bewohner von Galgenmoor auf ihre Ortschaft. Das wurde nun bei der Hauptversammlung des Ortsvereins im Haus Ketteler nach zweijähriger Pandemie-Pause deutlich. Dabei zeigten sich die Anwesenden sehr zufrieden mit der Arbeit des Vorstandes – alle Amtsträger um den Vorsitzenden Ansgar Meyer wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Zu schnelle Autos

Eines der größten Ärgernisse im Cloppenburger Stadtteil ist die Emsstraße, die sich zu einer Strecke für Raser entwickelt hat. Autofahrer würden sich nicht für die innerörtliche Geschwindigkeitsbegrenzung interessieren. Gerade im Hinblick auf die Sportanlage von BW Galgenmoor und die neue Kindertagesstätte „Weltenentdecker“ fragten einige Anwohner, ob erst etwas passieren müsse, damit die Verwaltung mit Maßnahmen die Geschwindigkeit drosseln lasse.

Der Vorstand

Bei den Wahlen wurden Ansgar Meyer als Vorsitzender, Martin Ostendorf und Roland Kühn als dessen Stellvertreter, Kerstin Raker als Schriftführerin und Hermann Wilmes als Kassenwart bestätigt. Als Kassenprüfer folgt Dennis Klaus auf Christian Limp, Klaus Ahlers amtiert ein weiteres Jahr. Dem Vorstand beigeordnet sind Walter Ostendorf als Leiter der Arbeitsgemeinschaft Galgenmoor-See, Bernd Gröneweg als Chronist der Ortschaft sowie Ortsvorsteherin Christine Dickerhoff.

 Die Situation rund um den Schulbusverkehr müsse ebenfalls dringend verändert werden. Der Bereich der Bodenseestraße soll mit einer neuen Haltestelle ausgestattet werden, um die sich durch das Zentrum der Ortschaft windenden Busse herauszuhalten, lautete eine Forderung. Ausreichend Platz für eine großzügige Lösung sei vorhanden.

Anwohner aus dem Pastorenbusch fordern von den städtischen Planern eine stärkere Beachtung des vor einigen Jahren im Stadtrat entworfenen städtischen Entwicklungskonzeptes. Weite Teile des Galgenmoors sind in diesem Konzept für maximal eine Ein- oder Zweifamilienhausbebauung vorgesehen. Das müsse auch so bleiben. In diesem Zusammenhang sei es unverständlich, dass es der Stadtrat nicht geschafft habe, bei der Priorisierung der Überarbeitung von Bebauungsplänen im Stadtgebiet nicht einen der zum Teil aus den 60er Jahren stammenden Bebauungspläne im Galgenmoor in die zeitnahe Umsetzung aufzunehmen. Ratsvertreter waren nicht zur Ortschaftsversammlung gekommen. Ortsvorsteherin Christine Dickerhoff versprach, die Forderungen in Verwaltung und Rat zu tragen.

Veranstaltungen geplant

Wenn es möglich ist, will der Ortsverein in diesem Jahr wieder seine Traditionsveranstaltungen organisieren. Ohne Hüttenstadt und damit in abgespeckter Version ist die Adventsidylle am Galgenmoor-See geplant. Der Adventskranz soll am ersten Adventssonntag, 27. November, entzündet werden. Auch die im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Impulse am Seeportal sollen an jedem Mittwoch im Advent angeboten werden. Angedacht ist auch ein „Rudelsingen“. Zur Seniorenfeier wird für den 10. Dezember, den Samstag vor dem 3. Advent, eingeladen. Für die musikalische Begleitung dieser Feier konnte die Vahrener Dorfkapelle gewonnen werden.

Dank der Hilfe von Sponsoren konnte der Ortsverein das mit Reet eingedeckte Dach des Portals am See sowie die Hinweistafel des Heimatvereins Cloppenburg erneuern. Der Ortsverein hatte sich mit einem eindrucksvoll gestalteten Stand – es war unter anderem eigens das Willkommensschild des Portals transportiert worden – auch am Treffen der heimatlich orientierten Vereine und Gruppierungen in der Stadt Cloppenburg im Museumsdorf beteiligt. Dieses hatte der Heimatverein für seine „nachgeholte“ 100-Jahr-Feier organisiert.

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