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NWZonline.de Region Cloppenburg

Hilfsprojekt für Jesiden

06.10.2015

Sign for Lives heißt ein Hilfsprojekt, das der Cloppenburger Emrah Gevin jetzt ins Leben gerufen hat. Denn seit Monaten flüchten seine jesidischen Glaubensschwestern und Brüder im Nordirak vor dem Terror des so genannten Islamischen Staats: Die Menschen verlassen ihre Heimat oder suchen Schutz in abgelegenen Bergregionen. Eine menschliche Tragödie.

Um ihnen zu helfen, will der 22-Jährige die Menschen nicht um Geld anbetteln. Er hat deshalb Prominente gebeten, ihm Gegenstände mit Autogrammen zu überlassen. Der Musiker Peter Maffay stellte dem frisch gebackenen Dienstleistungsmanager jetzt als einer der ersten Mitstreiter handsignierte Plakate und Plattencover zur Verfügung. Es folgten CDs von Nena und Howard Carpendale, DVDs von Til Schweiger, Boxhandschuhe von Weltmeister Arthur Abraham und ein Trikot mit allen Unterschriften der Fußball-Nationalspieler – die amtierenden Weltmeister.

Die Fanartikel sollen bei einer Gala – Ort und Zeit stehen noch nicht fest – versteigert werden. Das so zusammengekommene Geld soll in Flüchtlingsprojekte des Zentralrats der Jesiden, der Gevin maßgeblich unterstützt, und kooperierender Vereine fließen. „Ich will den Menschen, die auf der Flucht vor dem Terror alles verloren haben, ein wenig unter die Arme greifen“, so Gevin. Deshalb wolle er weiterhin fleißig weitere Prominente um Unterstützung bitten.

Gevin, der am 1. Oktober ein Masterstudium in Wirtschafts- und Rechtswissenschaften aufgenommen hat, lebt seit 2002 mit seiner Familie in Cloppenburg. Die Gevins kamen aus Nordrhein-Westfalen, wo sie 1985 nach ihrer Flucht aus der Türkei Aufnahme fanden.

Einen neuen Hilfstransport nach Litauen startete jetzt der KKV Cloppenburg. Im Mittelpunkt standen diesmal Lebensmittel. Besonders wurde die Armenküche in Telsiai berücksichtigt. Zahlreiche Spender hatten Kartoffeln, Gewürze und Milchpulver gespendet. Erfreut zeigten sich die Helfer des KKV um Georg Kötter über die mittlerweile 20 Patenschaften für Schüler in Litauen. Die Hilfe vor Ort solle auch in Zukunft fortgesetzt werden, hieß es.

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